Das neue Domizil ist bezogen

Zweibrücken. Gestern Vormittag wurden noch Kisten ausgepackt und Geschirr eingeräumt, Tische und Stühle gerückt oder die Fenster geputzt. "Wir haben zwar schon am Freitag mit dem Umzug begonnen. Aber es dauert sicher noch einige Tage, bis alles an seinem Platz ist", sagte die Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses des DRK, Simone Haubeil

Zweibrücken. Gestern Vormittag wurden noch Kisten ausgepackt und Geschirr eingeräumt, Tische und Stühle gerückt oder die Fenster geputzt. "Wir haben zwar schon am Freitag mit dem Umzug begonnen. Aber es dauert sicher noch einige Tage, bis alles an seinem Platz ist", sagte die Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses des DRK, Simone Haubeil.Doch auch wenn noch nicht alles an seinem Platz ist, füllten Kinder gestern das neue Domizil im früheren Stadtcafé mit Leben. Am Vormittag war die Kinderfreizeit des DRK im neuen "Kinderzimmer" (Haubeil). Um die Mittagszeit nahmen dann 130 Personen, Kinder und Betreuer des städtischen Zirkusprojektes, im Mehrgenerationenhaus das Mittagessen ein.

Die Kinderbetreuung bleibt auch im neuen Haus an der Poststraße ein Schwerpunkt, erklärte Haubeil. Nach der Kinderfreizeit, für die in der nächsten Woche noch Plätze frei sind, können Eltern ihre Kinder nach Anmeldung zwischen acht und 18 Uhr einige Stunden betreuen lassen.

In den größeren Räumen könne das DRK die Kinderbetreuung und das Kursangebot ausweiten, sagte der Projektleiter Hans Prager. In der Alten Münze am Schlossplatz standen 200 Quadratmeter zur Verfügung. Im neuen Domizil sind es 250. "Das wichtigste ist aber, dass durch eine Rampe auch Rollstuhlfahrer ins Haus können", hob Prager hervor. Der Zugang sei auch für ältere Menschen leichter zu benutzen.

Mit einem Kurs für Tagesmütter beginnt am 19. August das Kursangebot. Ein anderer Kurs, wie man Angehörige pflegt, folgt im Herbst. Wie das "Kinderzimmer" sind auch die Räume für das Anno Dazumal sowie der offene Treff in der früheren Gaststube größer. Dazu kann man in den Raum hereinschauen. "Schon beim Umzug und beim Einräumen wurden wir angesprochen, ob man vorbei kommen kann", erzählte Haubeil. Im offenen Treffpunkt für jüngere und ältere Menschen wird morgens ein Frühstücksbüfett angeboten.

Weitere Informationen: Telefon: (0 63 32) 5 66 13.

"Es dauert sicher noch einige Tage, bis alles an seinem Platz ist."

Simone Haubeil