Da-Vinci-Schädel lockt das ZDF

Am 14. März dreht das ZDF-Magazin Terra-Xpress in der Bibliotheca Bipontina. Der Beitrag über die Recherchen über den Da-Vinci-Schädel wird um Pfingsten herum ausgestrahlt.

Am Samstag wird die Bibliotheca Bipontina zum Drehort für eine Folge des ZDF-Wissenschaftsmagazins Terra-Xpress. "Es geht dabei um die antiquarischen Recherchen zu dem Da-Vinci-Schädel" informiert Bipontina-Chefin Sigrid Hubert-Reichling. Erst die Recherchen per Fernleihe über das Landesbibliothekszentrum am Zweibrücker Standort Biblotheca Bipontina haben vor rund 20 Jahren zu der Identifikation eines kleinen, knapp fünf Zentimeter großen Schädelkopfes als wahrscheinliches Werk von Leonardo da Vinci beigetragen. Damals begann die Homburgerin Gertraut Rolshausen, die den Schädel in einem Antiquariat erworben hatte, mit ihren wissenschaftlichen Forschungen, nachdem ihr Ehemann als Mediziner dessen anatomische Besonderheiten feststellte. "Wir haben per Fernleihe antiquarische Bücher aus den entlegendsten Bibliotheken europaweit besorgt", erinnert sich Hubert-Reichling an den enormen Aufwand. Das erhebliche Engagement der Bipontina-Leiterin und die enormen Möglichkeiten des LBZ werden laut Alexander Landsberger, dem freien Regisseur im Auftrag des ZDF , in dem Terra-Xpress-Beitrag thematisiert. Er verrät: "Es geht in dieser Sendung um ganz besondere Funde in Deutschland." So begebe sich Moderator Dirk Steffens auf die 30-jährige Spurensuche der Familie Rolshausen, um der Frage nachzugehen: "Wie sicher lässt sich anhand der wissenschaftlichen Dokumente bestätigen, ob es sich tatsächlich um einen von da Vinci gefertigten Schädel handelt?"

Ausgestrahlt wird diese Folge von Terra-Xpress wohl um Pfingsten herum. Damit halten die Bibliotheca Bipontina und damit die literarische Schatzkammer Zweibrückens Einzug in rund vier Millionen Haushalte. Landsberger: "Wir wollen zeigen, was sich in Bibliotheken Tolles erfahren lässt."