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Coronavirus: Nur noch wenige Zweibrücker ohne Abstand draußen

Beigeordnete Rauch zieht relativ erfreuliche Kontroll-Bilanz einer Woche in Zweibrücken : 21 Anzeigen wegen Corona-Verstößen

Stadt lobt ansonsten sehr vorbildliches Einhalten der Ausgangsbeschränkungen.

Zweibrücken Alle Bürger sind alle mit der neuen Rechtsverordnung – der Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz vom 23.3.2020 – aufgerufen, nicht notwendige Ansammlungen zu meiden, um die Ausbreitung und Ansteckungsgefahr weiter zu verringern und so diese außergewöhnliche Situation zu meistern, erinnert die Stadt in einer Pressemitteilung.

„Die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger muss bei allen unseren Handlungen an erster Stelle stehen“, betont die Beigeordnete Christina Rauch (CDU). Sie begrüßt das umsichtige Verhalten der Zweibrücker, die vorbildlich unter den rheinland-pfälzischen Kommunen handelten und trotz herrlichem Frühlingswetter um die Einhaltung der Rechtsverordnung bemüht seien: „Mir sind die harten privaten Einschnitte bewusst. Sie treffen uns alle. Doch wir müssen diese persönlichen Beeinträchtigungen zum Wohle aller erdulden.“

Vom 19. bis 26. März seien durch den Kommunalen Vollzugsdienst zwölf Personen und durch die Polizeiinspektion Zweibrücken neun Personen aufgrund von Verstößen gegen die neue Rechtsverordnung angezeigt worden. Anlass war jeweils eine Zusammenkunft von mehr als zwei Personen am gleichen, öffentlichen Ort.

Der Kommunale Vollzugsdienst kontrolliert bei seinen Streifenfahrten entschieden die Einhaltung der neuen Rechtsverordnung. Die regelmäßigen Streifen führen unter anderem über den ZOB, das Hauptbahnhofgelände, die Hauptschule-Nord zur Bickenalb.

Eine Intensivieren der Kontrollen sei aufgrund der geringen Zahl an Vorkommnissen zurzeit nicht vorgesehen. Zudem seien auch ausreichend Kräfte der Polizei im Einsatz.

Das Ordnungsamt ist für alle Bürger montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr zur Terminvergabe unter Telefon (0 63 32) 871-334 oder -444 zu erreichen.

Fragen zur Verwaltung, zur aktuellen Situation wie auch zu Hilfsangeboten können gerne an das Team des neu eingerichteten Bürgertelefons unter (0 63 32) 871-671 montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr gerichtet werden.

Ordnungsdezernentin Christina Rauch beschreibt die aktuelle Lage an den Bürgertelefonen als eher ruhig: „Zu Beginn waren es täglich circa 10 bis 15 Anrufe. Die Tendenz der Anrufe ist zurzeit allerdings abnehmend. Dies kann sich natürlich bei Veränderung der Lage wandeln.“