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CDU-Nachwuchs kritisiert Mainz wegen Klassen-Auflösung

CDU-Nachwuchs kritisiert Mainz wegen Klassen-Auflösung

Der Zweibrücker CDU-Nachwuchs kritisiert die Landesregierung wegen der Auflösung einer Klasse mit 23 Schülern am Helmholtz-Gymnasium (wir berichteten). Christian Becker, Vorsitzender der Jungen Union sowie der Schüler-Union in der Rosenstadt, erklärt: "Es ist bedauerlich, dass die bildungspolitische Linie der Landesregierung Schulen immer wieder zu unfreiwilligen Manövern zwingt.

Schulleiterin Kerstin Kiehm und ihr Kollegium haben in dieser Situation bestmöglich und vorbildlich reagiert und werden es den betroffenen Schülern - da bin ich überzeugt - so leicht wie möglich machen. Allerdings kann durch die Reaktion unserer Zweibrücker nicht kompensiert werden, dass die Landesregierung im Bereich Bildung schlechte Arbeit macht." Becker kritisiert weiter: "Auch fällt strukturell und außerordentlich viel zu viel Unterricht aus. Grund dafür sind zu wenige geschaffene oder zu viele unbesetzte vorhandene Lehrstellen." Leid täten ihm die 23 Schüler , die jetzt auf die übrigen vier achten Klassen verteilt werden: "Bei dieser Landesregierung verlieren am Ende die Kinder. Wer kleinere Klassen und gute Lehrerversorgung verspricht, der muss auch liefern. Das mag kosten, rechnet sich aber in einigen Jahren."