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Bußgeldstelle: Ministerium prüft jetzt Mietpreisangebote

Bußgeldstelle: Ministerium prüft jetzt Mietpreisangebote

Das rheinland-pfälzische Innenministerium prüft weiter, in welchem Gebäude in oder nahe der Rosenstadt es bald eine zweite große zentrale Bußgeldstelle (ZBS) einrichtet. "Es wurden inzwischen von allen potenziellen Immobilien Mietpreisangebote abgefordert. Die möglichen Mietkosten sowie die Nebenkosten werden im nächsten Schritt ins Verhältnis zu den Bewertungsergebnissen der einzelnen Objekte gesetzt", schildert Sprecher Steffen Wehner auf Merkur-Anfrage. Besichtigt hatten Ministeriums- und Polizeivertreter Anfang September das Evangelische Krankenhaus, das frühere Apparthotel Europa auf dem Flugplatz und die Verwaltungsräume des ehemaligen Conergy-Lagers am Flughafen.

Im Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung werde die finale Entscheidung getroffen, so Wehner weiter. Wann genau das sein werde, sei noch unklar. Bereits vor knapp drei Wochen hatte der Sprecher erklärt, dass man weitere Objekte in Betracht ziehe, sollte sich keines als geeignet herausstellen. Damals war er von einer "zeitnahen" Entscheidung ausgegangen.

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen hat zum 1. Dezember 15 Stellen für die Bußgeldsachbearbeitung ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist lief bis zum 18. September. Damit ist das Besetzungsverfahren laut Wehner aber "nicht endgültig abgeschlossen". Interessierte könnten sich nach wie vor melden, auch verwaltungsinterne Wechsel zur ZBS seien möglich. Insgesamt könnten über 100 Jobs in Zweibrücken angesiedelt werden. Wehner: "Derzeit werden die eingegangenen Bewerbungen bewertet und dann geht es mit Gesprächen zwischen Ministerium, Polizeipräsidium und Personalvertretung weiter."