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Busbahnhof bei Neugestaltung nicht vergessen

Busbahnhof bei Neugestaltung nicht vergessen

Zweibrücken. Der Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB) beschäftigt schon einige Jahre die Zweibrücker Stadtpolitik. Auch bei einem Runden Tisch mit Zweibrücker Einzelhändlern und Vertretern der Stadtverwaltung sei der ZOB am Donnerstagabend "ein Thema" gewesen, bestätigt die Chefin des Modehauses Franck, Birgit Neuhardt. Die Händler möchten die Innenstadt verbessern

Zweibrücken. Der Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB) beschäftigt schon einige Jahre die Zweibrücker Stadtpolitik. Auch bei einem Runden Tisch mit Zweibrücker Einzelhändlern und Vertretern der Stadtverwaltung sei der ZOB am Donnerstagabend "ein Thema" gewesen, bestätigt die Chefin des Modehauses Franck, Birgit Neuhardt. Die Händler möchten die Innenstadt verbessern. Dazu möchte die Runde ein Konzept erarbeiten, wie mit "wenig Geld" etwas bewegt werden kann - das zudem in den nächsten zwei, drei Jahren auch umsetzbar ist.In die geplante Umgestaltung der Fußgängerzone und des Alexanderplatzes wurden vor drei Jahren bereits ein Städtebaubüro, Vertreter gesellschaftlicher Gruppen und auch Bürger mit eingebunden. Auch der Busbahnhof in der oberen Hauptstraße war damals ein Thema. An diese Überlegungen knüpft der Runde Tisch an, ohne dass Neuhardt etwas Konkretes verraten will: "Soweit sind die Überlegungen noch nicht."Die Umgestaltung und Optimierung des ZOB "im Bereich des jetzigen Standorts" wird auch im städtischen Bauamt untersucht, sagt Stadtplaner Harald Ehrmann. Er wolle aber einem möglichen Architektenwettbewerb nicht vorgreifen. Nach Meinung der City-Managerin Annette Hübschen ist die "momentane Situation des ZOB nicht sehr positiv". Schon vor drei Jahren wurde der ZOB "als Sperrriegel" zwischen dem Alexanderplatz und dem City-Outlet gesehen (wir berichteten mehrfach). Hübschen wartet deshalb auf Pläne des Bauamtes. "Ich bin da sehr offen für Vorschläge." Oberbürgermeister Helmut Reichling kündigt auf Nachfrage an, dass bei allen Überlegungen die Belange des Einzelhandels in Zweibrücken berücksichtigt werden. Über Details wollte der OB nicht sagen. Das sei Aufgabe des aber in Urlaub weilenden zuständigen Baudezernenten Heinz Heller. Der Bürgermeister werde die Einzelhändler in den nächsten Wochen informieren. sf