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Truppe führt Übungen durch: Bundeswehr warnt Spaziergänger

Truppe führt Übungen durch : Bundeswehr warnt Spaziergänger

(red) „Militärischer Sicherheitsbereich! Unbefugtes Betreten verboten! Vorsicht! Schusswaffengebrauch!“ warnen die Schilder rund um den Standortübungsplatz der Bundeswehr in Zweibrücken. Diese Warnungen stehen nicht ohne Grund an den Grenzen von militärischen Bereichen, warnt die Bundeswehr-Pressestelle: Übungen auf dem Standortübungsplatz finden nicht nur zu normalen Arbeitszeiten, sondern auch nachts und an Wochenenden statt.

Hierbei werden Waffen, Darstellungsmunition und Sprengmittel eingesetzt. Gefahren durch Stacheldraht sind für den Laien kaum erkennbar. Zwar verwehrt kein Zaun den Zutritt zum Gelände, doch sind Warnschilder ein deutlicher Hinweis, dass das Betreten zum eigenen Schutz verboten ist.

„Jeder, der unbewusst militärisches Gelände betritt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch die Soldaten auf dem Standortübungsplatz“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Alle Soldatinnen und Soldaten leisten bestmögliches in der Ausbildung und bei Übungen, um Gefahren zu minimieren. Trotzdem ist das Betreten oder Befahren des Standortübungsplatzes aus gutem Grund verboten. Beim Berühren oder Aufnehmen von Fundgegenständen besteht Gefahr für Leib und Leben und ist daher untersagt.“ Die Missachtung der Warnhinweise stelle eine Ordnungswidrigkeit dar, warnt die Bundeswehr, die rechtliche Folgen nach sich ziehen kann