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Bundeswehr ist auf den Hund gekommen

Bundeswehr ist auf den Hund gekommen

Zweibrücken/Kundus. Ihr Alltag ist hart, die Sehnsucht nach Zweibrücken groß. Doch weiches Fell und sanfte Pfoten trösten die Fallschirmjäger aus der Niederauerbach-Kaserne, die derzeit mit ihren Kameraden der Luftlande-Brigade 26 in Afghanistan ihren Dienst verrichten, über den anstrengenden Alltag hinweg

Zweibrücken/Kundus. Ihr Alltag ist hart, die Sehnsucht nach Zweibrücken groß. Doch weiches Fell und sanfte Pfoten trösten die Fallschirmjäger aus der Niederauerbach-Kaserne, die derzeit mit ihren Kameraden der Luftlande-Brigade 26 in Afghanistan ihren Dienst verrichten, über den anstrengenden Alltag hinweg. Wie Klaus Geier, Oberstleutnant und Leiter der Pressestelle des Feldlagers Kundus, wo die Fallschirmjäger untergebracht sind, gestern berichtete, heißt der treue Gefährte der Soldaten "Blondi". Geier: "Soldaten brauchen im harten Kriegseinsatz einen Kumpel, dem sie vertrauen und dem sie erzählen können, was sie tagtäglich - meistens ist es wenig Gutes - erleben." Blondi sei dieser "Kumpel", ein tierischer Gefährte, der mit seinem treuen Blick die Herzen der Soldaten erwärme."Blondi ist eine schon etwas betagte Hundedame, die die Soldaten bei ihren stundenlangen Infanteriemissionen im unruhigen Distrikt Chahar Darah in der Provinz Kundus und während ihres Einsatzes im afghanisch-deutsch besetzten Distriktpolizeihauptquartier begleitet", erläutert Geier die Hintergründe. Nun gab es dieser Tage ein besonderes Ereignis, freut sich der Oberstleutnant. "Blondi" hat nämlich Nachwuchs bekommen. Die Hündin warf zehn Welpen. Die Kameraden seien hellauf begeistert von den zehn knuddeligen Gesellen, sie würden die Tiere - dank tierärztlicher Unterstützung von Oberstabsärztin Anika - nach Leibeskräften aufpäppeln. Den Soldaten sei bewusst, "das spätestens im Juli der Abschied von Blondi ansteht", merkt Geier mit Blick auf den bald endenden Auslandseinsatz der Kameraden an. Doch bis dahin sollen die Welpen so kräftig sein, dass sie gut in ihrer Umwelt zurechtkommen. red