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Ortsbeirat: Bücherschrank für Rimschweiler

Ortsbeirat : Bücherschrank für Rimschweiler

Der Ortsbeirat nimmt die Anregung einer Bürgerin auf.

(sf) In Rimschweiler wird ein Bücherschrank aufgestellt. Einhellig nahm der Ortsbeirat eine Anregung einer Bürgerin auf, die Ortsvorsteherin Isolde Seibert (SPD) gefragt hatte, ob in Rimschweiler ein Bücherschrank aufgestellt werden kann. Die Bücher sollen in eine alte Telefonzelle gestellt werden. In den nächsten Wochen sollen Angebote eingeholt werden.

„Im Frühjahr entscheiden wir dann, wo der Bücherschrank aufgestellt wird“, sagte Seibert. Als Standorte nannte sie Plätze am Gemeindehaus oder am Rondell in der Bahnhofstraße. „Wir bräuchten noch den einen oder anderen Sponsor“, merkte die Ortsvorsteherin an. Mit dem Vorortbudget allein könne das Vorhaben nicht finanziert werden. Seibert informierte den Ortsbeirat, dass Rimschweiler das Vorortbudget 2019 nicht ganz ausschöpfe. 266 Euro blieben bei der Stadt.

Der Elternausschuss der Grundschule Rimschweiler hatte der Ortsvorsteherin eine Unterschriftenliste überreicht, bei der die Eltern eine Sanierung der Toilette in der Schule fordern. Der Ortsbeirat schloss sich der Forderung an und stellte den Antrag, die Sanierung der Toiletten in den nächsten Haushalt einzustellen. Nach einer Rücksprache mit dem Bauamt, habe die Verwaltung angedeutet, dass man noch im Herbst 2020 die Planung angehen könne, informierte Seibert.

„Die Anlage wird täglich geputzt und auch in Ordnung gehalten“, betonte die Ortsvorsteherin. Probleme bereite die nicht mehr zeitgemäße Pinkelrinne. Da die Rinne nicht mehr mit Wasser gespült werde, rieche die Toilette. Auch das Putzen löse das Geruchsproblem nicht, sagte Seibert. Ersten Kostenschätzungen zufolge, könnte die Sanierung 60 000 Euro kosten.

Die Anträge eines Ausschussmitglieds und einer Bürgerin wegen der Verkehrs- und Parksituation an der Eckstraße kurz nach der Einmündung von der Vogesenstraße soll im Beirat für Verkehrssicherheit angesprochen werden. Die Stadtratsmitglieder Elisabeth Metzger (CDU) und Klaus Fuhrmann (SPD) werden eine schnellstmögliche Sitzung des Beirats beantragen. Nach Information von Klaus Fuhrmann sind in Rimschweiler auch Bestattungen in Rasengräbern möglich. Der UBZ erlaube auf Anfrage diese Bestattungsform, schon bevor das Friedhofkonzept beschlossen ist.