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Frühschoppen als Überbleibsel: Bubenhauser Kerwe lebt vor allem von Erinnerungen

Frühschoppen als Überbleibsel : Bubenhauser Kerwe lebt vor allem von Erinnerungen

In Bubenhausen muss man ohne echte Kerwe auskommen. Gefeiert wird trotzdem.

Das zünftige Kerwefeiern im Stadtteil Bubenhausen zählt zur Vergangenheit. Keine Straußmädels oder Straußbuben, kein Karussell, nicht mal einen Zuckerwarenstand gibt es mehr. Allein die Erinnerungen daran sind noch immer hellwach und am Kerwemontag diese Woche war beim Frühschoppen und Mittagstisch im Sportheim des TSC Bubenhausen am Wattweiler Berg jede Menge Zeit dafür, in alten Erinnerungen an bessere Kerwetage in Bubenhausen zu schwelgen.

Berni Düker etwa wusste im illustren Kreis so manches über die Kerb in Bubenhausen zu berichten. Dazu gehörte auch das Aufzählen der vielen Gastwirtschaften, die es früher einmal in dem drittgrößen Zweibrücker Stadtteil gab.

Der guten Küche im TSC-Sportheim hatten es übrigens viele Besucher am Montag zu verdanken, dass nicht nur in der Rückbetrachtung die Kerwe wieder feste Konturen annahm und viele der Sätze mit dem Bekannten: „Wisse ner noch sellemols …“ begann. Nein, aus der Sportheimküche drang auch der bekannte Speiseduft von Leberknödeln und Sauerkraut, die eine große Nachfrage hatten und trotz hochsommerlicher Temperaturen den Gästen in vielen Portionen serviert wurden.

Nicht nur bei den Kickern am Wattweiler Berg wurde dabei an die vergangene Zeit des Kerwefeierns in Bubenhausen gedacht. Im Heim der Obst- und Gartenbaufreunde von Bubenhausen geschah dies ebenfalls zeitgleich und gänzlich unabhängig.

Die Erinnerungen an bessere Kerwetage sind noch überall wach und werden es wohl verständlicherweise bleiben. Sie ist halt schön gewesen, die Kerwezeit und alle waren ja damals viel, viel jünger.