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Betrugs-Prozess gegen Maklerin vor Landgericht Zweibrücken geht weiter

Betrugs-Prozess vor Landgericht Zweibrücken : Maklerin will Geschädigten im Zeugenstand sehen

Der Prozess gegen eine Zweibrücker Maklerin, der die Staatsanwaltschaft Betrug in mehreren Fällen vorwirft, geht weiter. Die Hauptverhandlung hatte bereits im April vergangenen Jahres vor der Ersten Strafkammer des Landgerichts Zweibrücken begonnen.

Die Staatsanwaltschaft wirft der 57-Jährigen Betrug mit Immobiliengeschäften in 20 Fällen vor. So soll sie einem Eigentümer angeboten haben, sein Bauernhaus in Überherrn zu verkaufen. Im Zuge dessen soll sie von ihm immer mal wieder Geld verlangt und auch bekommen haben – insgesamt mehr als  107 000 Euro –, ohne jegliche Gegenleistung.

 Am Mittwoch beantragte der Verteidiger der 57-Jährigen, zwei Zeugen zu laden, die bestätigen könnten, dass der Geschädigte aus Überherrn, der sich zu einer der vergangenen Verhandlungen krank gemeldet und deshalb nicht ausgesagt hatte, zu diesem Termin gar nicht krank, sondern ganz normal zur Arbeit gegangen sei. Diesem Antrag gab das Gericht statt, verwies allerdings darauf, dass der Geschädigte zum nächsten Termin am 22. Oktober, 13 Uhr, ohnehin nochmals als Zeuge vorgeladen sei.