Berufsorientierung fest im Blick

Beim Tag der offenen Tür am Standort Mozartstraße hat die Herzog-Wolfgang-Realschule plus am Samstag ihr Profil vorgestellt. Großen Wert legt die Schule darauf, die Schüler fürs Berufsleben fit zu machen.

Ein Schwerpunkt der Herzog-Wolfgang Realschule plus ist die Berufsorientierung. Das unterstrich am Samstag Rektorin Rita Sutter-Deßloch während des Tages der offenen Tür am Schulstandort in der Mozartstraße. Bereits in den Klassenstufen Fünf und Sechs würden Berufserkundungen angeboten, die den Schülern einen ersten Blick in die Arbeitswelt ermöglichen. In der sechsten Klasse gebe es ein Orientierungsangebot der Wahlpflichtfächer. "Die Kinder durchlaufen die Fächer Hauswirtschaft und Soziales, Wirtschaft und Verwaltung, Technik und Naturwissenschaft sowie Französisch und entscheiden sich am Ende des Schuljahres für eines dieser Angebote", erklärte die Schulleiterin. Neben Praktika sei für die Klassenstufe Neun auch ein Praxistag in der Woche eingeführt worden. Die Schule nehme auch an den jährlich stattfindenden Girls- und Boys-Days teil. Der Internationale Bund biete einen Berufe-Parcours an. Außerdem würden die Schüler beim Bewerbertraining unterstützt und eine enge Kooperation mit Betrieben, Kammern und weiteren außerschulischen Partnern gepflegt. Ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung sei er Erwerb des Europäischen Computerführerscheins. "Wir ermöglichen auch einen stressfreien Übergang von der Grundschule", informierte Sutter-Deßloch. So gebe es neben dem Schnuppertag, der zum Ende der vierten Klasse angeboten wird, auch mehrere Kennenlerntage. Die ersten Wochen im neuen Schuljahr würden von den Lehrern zur intensiven Entwicklung des "Wir-Gefühls" genutzt. Die Klassen Fünf bis Sieben der Herzog-Wolfgang-Realschule plus werden in der Mozartstraße unterrichtet. Danach folgt der Übergang zum zweiten Standort in die Wackenstraße. Die Rektorin legt auch großen Wert auf ein gutes Angebot von Arbeitsgemeinschaften (AG) am Nachmittag. Auch hier gebe es Kooperationspartner, wie beispielsweise das DRK. Die Schule unterrichte auch Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Sie wurde in diesem Bereich als Schwerpunktschule ausgezeichnet. Auf eine Initiative der Schüler wurde eine AG "Schule gegen Rassismus" gegründet.

Wer sein Kind anmelden möchte, kann das zwischen dem 18. und 24. Februar tun.