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Bayern in Zweibrücken freundlich aufgenommen

Bayern in Zweibrücken freundlich aufgenommen

Zweibrücken. Franck Ribery fühlte sich gestern Nachmittag fast wie zu Hause. Denn beim Weg von der Lufthansa-Maschine zum Mannschaftsbus riefen drei französische Fans aus Forbach mit deutlichem französischen Akzent den Namen des französischen Nationalspielers. Ribery winkte den Fußball-Fans, die zum Zweibrücker Flughafen gekommen waren, um die Spieler des FC Bayern München zu sehen

Zweibrücken. Franck Ribery fühlte sich gestern Nachmittag fast wie zu Hause. Denn beim Weg von der Lufthansa-Maschine zum Mannschaftsbus riefen drei französische Fans aus Forbach mit deutlichem französischen Akzent den Namen des französischen Nationalspielers. Ribery winkte den Fußball-Fans, die zum Zweibrücker Flughafen gekommen waren, um die Spieler des FC Bayern München zu sehen.Wie die siebenjährigen Freundinnen Hannah und Juana, die sich als Fan von Thomas Müller (Hannah) und Miroslav Klose zu erkennen gaben. "Wir haben die ganz genau gesehen", sagten beide gleichzeitig. Und sie strahlten noch, als der Bus mit den Bayern-Stars um 18 Uhr schon auf dem Weg vom Rollfeld nach Kaiserslautern war. Für den Vater von Juana, Klaus Hänisch, ein Fan des 1. FC Kaiserslautern, war die Landung der Bayern "ein Highlight" für Zweibrücken.

Wie Klaus Hänisch und die drei Forbacher waren rund 60 weitere Fans gekommen. Bis auf ein halbes Fußballfeld kamen sie an ihre Idole heran. "Wenn die Bayern schon einmal in der Region sind, dann muss man als Fan da hin", sagte die Saarländerin Heike Schwenk. Auch die Tochter Michelle ist ein Bayern Fan. Vor allem WM-Torschützenkönig Thomas Müller hat es ihr angetan. Wie auch Christina Faul, die während der Semesterferien im Flughafen-Bistro arbeitet.

Um 17.50 Uhr war die Maschine gelandet. Drei Minuten später stieg die Mannschaft aus. Vorneweg Sportdirektor Christian Nerlinger, der kaum gelandet schon sein Handy einschaltete. Auf Nerlinger folgte Trainer Louis van Gaal. Während der Sportdirektor, der Trainer und die weiteren offiziellen des Vereins im feinen Zwirn ankamen, waren die Spieler sportlich angezogen: mit roten Trainingshosen und roten oder weißen Hemden betraten sie westpfälzischen Boden. Ganz lässig legten sie die wenigen Meter zum Bus zurück. Sebastian Schweinsteiger fiel mit seinen großen goldenen Kopfhörern besonders auf.

Bereits vor der Landung diskutierten die wartenden Fans über den Ausgang des Spiels. Nach der Landung meinte der Flughafen-Mitarbeiter und Spieler des FC Kleinsteinhausen, Sascha Joas: "Der FCK gewinnt 2:1."