Auf die Rosen, fertig, los!

Der Rosengarten wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde würdigt das Jubiläum mit einem großen Rosenkongress in der Stadt. Das Programm dafür wird derzeit erstellt.

Wer wird schon 100 Jahre alt? Eben! Kein Wunder also, dass die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde es anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Rosengarten Zweibrücken so richtig krachen lassen wird. Die Gesellschaft feiert den großen Geburtstag mit einem wahren Veranstaltungsreigen in der Rosenstadt, erklärte Elke Gottschall, Geschäftsführerin der Deutschen Rosenfreunde, dem Merkur auf Anfrage.

Das detaillierte Programm werde derzeit zwar noch ausgearbeitet - aber so viel steht schon fest: "Wir veranstalten in Zweibrücken einen Rosenkongress. Die Feierlichkeiten gehen von Donnerstag, 19. Juni bis Sonntag, 22. Juni", sagte Gottschall. Sie rechnet mit einem Ansturm von Rosenfreunden aus vieler Herren Länder. "Wir rechnen mit bis zu 400 Mitgliedern unseres Vereins aus Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz", so Gottschall. Die Zweibrücker Rosenfreunde unter Hanne Stauch (die als Vizepräsidentin der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde verantwortlich zeichnet) seien übrigens eng in die Planungen mit einbezogen.

Der Auftakt erfolge am Donnerstag, 19. Juni (Fronleichnam) in der Festhalle. "Dort feiern wir einen Pfälzer Abend. Es gibt pfälzische Spezialitäten, Musik und als besondere Attraktion eine Einführung in die pfälzische Kultur und Sprache", sagte die Geschäftsführerin der Deutschen Rosenfreunde. Diese Veranstaltung sei öffentlich.

Am Freitag finde dann für den großen Tross der Rosenfreunde eine Führung durch die Stadt Zweibrücken statt; ferner werde das Objekt der Begierde, der Rosengarten, besucht. Am Nachmittag wollen die Vereinsfreunde dann besonders schmucke Privatgärten, etwa von Kurt Rücker in Ixheim oder bei Familie Damm in Wattweiler, besichtigen.

Am Freitagabend werde dann der UBZ im Rosengarten die Jubiläums-Veranstaltung der Stadt Zweibrücken zelebrieren, so Gottschall.

Samstagsvormittags wird es dann intern: Die Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde treffen sich um 14 Uhr zu einem so genannten "Kasseler Rundgespräch"; ein solches werde jährlich entweder im Rahmen eines Rosenkongresses oder auch separat veranstaltet - dieses Jahr im Rahmen des Rosenkongresses in Zweibrücken. Das Motto des internen "Kasseler Rundgesprächs" laute "Rosen des 21. Jahrhunderts", ferner gebe es eine Podiumsdiskussion.

Vereinsfreunde, die nicht tagen, sondern die Umgebung erkunden wollen, können alternativ an einem Ausflugsprogramm teilnehmen, das nach Saargemünd, Neunkirchen und Schmitshausen führt. Zum Abschluss wird Samstagsabends in der Festhalle dann noch einmal ein "festlicher Abend" begangen, so die Geschäftsführerin.

Am Sonntagmorgen, dem letzten Tag des Rosenkongresses, finde dann der zweite Teil des internen "Kasseler Rundgesprächs" statt, blickt Gottschall voraus. Alternativ werde um zehn Uhr morgens ein Gottesdienst im Wildrosengarten veranstaltet.

Anmeldungen für die Veranstaltungen der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, etwa für den Pfälzer Abend an Fronleichnam (19. Juni) nimmt die Geschäftsführerin der Gesellschaft, Elke Gottschall, unter Telefon (0 72 21) 3 13 02, entgegen.