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ASB rüstet für den Ernstfall aufASB rüstet für den Ernstfall auf

ASB rüstet für den Ernstfall aufASB rüstet für den Ernstfall auf

Zweibrücken. Im Notfall kommt es oft auf jede Sekunde an. Je schneller die Einsatzkräfte eine Person, die akute Gesundheitsprobleme hat, auffinden können, desto größer sind die Chancen, Schlimmeres zu vermeiden. Dies ist der Grund, weshalb derzeit in der Hausnotrufzentrale des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Zweibrücken eine technische Aufrüstung stattfindet

Zweibrücken. Im Notfall kommt es oft auf jede Sekunde an. Je schneller die Einsatzkräfte eine Person, die akute Gesundheitsprobleme hat, auffinden können, desto größer sind die Chancen, Schlimmeres zu vermeiden. Dies ist der Grund, weshalb derzeit in der Hausnotrufzentrale des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Zweibrücken eine technische Aufrüstung stattfindet. Tassilo Wilhelm, Geschäftsführer des ASB, nennt die Gründe für die Arbeit: "Wir bauen unsere Hausnotrufzentrale komplett um. Damit machen wir sie fit für die Zukunft." Ein großer Vorteil der neuen Technik ist, dass die Kunden, die den Hausnotruf-Service des ASB nutzen, künftig über Satelliten-Ortung schneller aufgefunden werden können. Bislang bekommen die Nutzer des Hausnotrufes ein Zusatzgerät zum Telefon und einen tragbaren Sender mit Druckknopf, den sie etwa an einer Kette um ihren Hals tragen können.Wenn es ihnen schlecht geht, wenn sie akute Gesundheitsprobleme bekommen, drücken sie auf den Alarmknopf des Gerätes, der dann die Helfer in der Hausnotrufzentrale des ASB auf den Plan ruft. Der jetzige Alarmmelder hat aber nur eine relativ geringe Reichweite. Wer sich weiter von seiner Wohnung entfernt, etwa um Einkaufen zu gehen oder eine Fahrt zu unternehmen, hielt bislang vorher besser Rücksprache mit dem ASB, sagte ihm Bescheid, wo er in den nächsten Stunden ist. Beziehungsweise der ASB, der in der Zentrale erkannte, dass der Träger die zulässige Reichweite überschritt, versuchte Kontakt mit ihm aufzunehmen um - für den Fall der Fälle - über den Standort des Kunden informiert zu sein. Dieses umständliche Prozedere ist künftig nicht mehr notwendig. Wilhelm: "Sobald der Umbau abgeschlossen ist, gibt es statt des alten Alarmmelders ein satellitengestütztes Handy, ein so genanntes GPS-Handy. Mit diesem kann der Träger, sobald er die Hilfetaste drückt, bis auf wenige Meter genau von uns geortet werden - ob er nun zuhause oder vielleicht gerade irgendwo beim Einkaufen ist." In den nächsten Tagen soll der Umbau in der ASB-Zentrale abgeschlossen sein. 20 000 Euro würden dafür investiert. Wilhelm: "Zuschüsse erhalten wir nicht. Wir müssen komplett Eigenmittel investieren."

Wer sich für den Service des Hausnotrufes interessiert, erhält beim ASB Zweibrücken weitere Auskünfte unter Telefon (0 63 32) 4 82 40.