Arbeitsamt bleibt in der Stadt

Zweibrücken. "Wir bleiben mit unserem Angebot weiter in der Fläche", betont der Leiter der Agentur für Arbeit in Pirmasens, Armin Schätter. Vor einem Jahr war befürchtet worden, dass sich die Arbeitsverwaltung aus Zweibrücken zurückzieht. Die damals angedachte Idee, dass sich Personen, die sich erstmals arbeitslos melden dafür nach Pirmasens müssen, sei vom Tisch

Zweibrücken. "Wir bleiben mit unserem Angebot weiter in der Fläche", betont der Leiter der Agentur für Arbeit in Pirmasens, Armin Schätter. Vor einem Jahr war befürchtet worden, dass sich die Arbeitsverwaltung aus Zweibrücken zurückzieht. Die damals angedachte Idee, dass sich Personen, die sich erstmals arbeitslos melden dafür nach Pirmasens müssen, sei vom Tisch.Im Moment sei die Arbeitsverwaltung dabei, die Fusion der Agenturen Kaiserslautern und Pirmasens zu organisieren. In dem Zusammenhang würden auch Änderungen bei der Geschäftsstelle Zweibrücken diskutiert. Schätter ist sicher, dass es Änderungen "in positiver Hinsicht" gebe. Als Beispiel nannte er den Wegfall der "Restriktion bei der Arbeitslosmeldung". Mit Blick auf die laufenden Gespräche wollte Schätter keine weiteren Änderungen ansprechen.

Ein weiteres Thema beschäftigt die Arbeitsverwaltung seit mehr als einem Jahr. "Das Haus an der Kaiserstraße ist zu groß und nicht optimal für die Arbeitsverwaltung", wiederholte Schätter seine Aussage aus dem vergangenen Jahr. Eine Immobiliengesellschaft der Arbeitsagentur in Nürnberg versuche weiter, das dreigeschossige Gebäude zu verkaufen. "Der Bedarf nach einem solchen Gebäude scheint sich in Zweibrücken in Grenzen zu halten", folgert Schätter. Zurzeit ist nur die Geschäftsstelle der Arbeitsagentur in dem Haus. Ein weiterer Mieter ist vor einiger Zeit ausgezogen.

"Wir lassen das Haus auf keinen Fall leer stehen", sagt Schätter. Das heißt, solange es keinen Käufer gibt, "dürfen und können wir nicht ausziehen". Zwar habe es in der Geschäftsführung der Pirmasenser Arbeitsagentur schon Überlegungen gegeben, wo die Geschäftsstelle in Zweibrücken hingehen könnte. Aber solange die Liegenschaft im Besitz der Arbeitsverwaltung sei, werde das nicht intensiv verfolgt.

So habe sich die Arbeitsverwaltung bei der Jobbörse an der Landauer Straße umgeschaut. "Die Räume, die uns die Jobbörse dort zur Verfügung stellen kann, reichen nicht aus", sagt Schätter. Wegen der offenen Frage an der Kaiserstraße sei die Arbeitsverwaltung noch nicht mit dem Landesbetrieb Bau im Gespräch wegen weiterer Räume bei der Polizeiinspektion. In einem Teil der Inspektion ist die Jobbörse.

Armin Schätter: "Egal wo, wir werden auf jeden Fall in guter Lage in Zweibrücken bleiben und unser Dienstleistungsangebot beibehalten."Foto: pma

"Arbeitslose melden sich weiter in Zweibrücken."

Armin Schätter