Arbeiten laufen auf Hochtouren

Zweibrücken. Kisten stapeln sich, bepackt mit Gläsern, Geschirr und anderen Küchenutensilien, auch im Kinderbereich wird bereits Spielzeug sortiert und verstaut. Der Umzug des DRK-Mehrgenerationenhauses ins frühere Stadtcafé nimmt Formen an. In den Räumen am Schlossplatz werden die ersten Kartons gefüllt

Zweibrücken. Kisten stapeln sich, bepackt mit Gläsern, Geschirr und anderen Küchenutensilien, auch im Kinderbereich wird bereits Spielzeug sortiert und verstaut. Der Umzug des DRK-Mehrgenerationenhauses ins frühere Stadtcafé nimmt Formen an. In den Räumen am Schlossplatz werden die ersten Kartons gefüllt. Seit April ist klar, dass die Sparkasse Südwestpfalz die Räume in der alten Münze übernehmen wird. "Wir haben uns dann nach neuen Möglichkeiten umgeschaut", sagt Mario Sauder, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Südwestpfalz. "Ausschlaggebend für uns war, dass das neue Gebäude behindertengerecht ist, und es abtrennbare Bereiche gibt, so dass alle Altersgruppen unterkommen können - getrennt oder gemeinsam." Seit einer Woche ist Simone Haubeil, die Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses, nun dabei, Umzugskisten zu packen, Gegenstände zu sortieren und zu entsorgen. "Man sieht, wie viele Sachen sich hier ansammeln. Da später vor Ort alles zügig gehen muss, um den Betrieb schnell aufnehmen zu können, wird alles sortiert und beschriftet".Am 1. August ist offizieller Einzugstermin. Bis dahin soll das neue Domizil des Mehrgenerationenhauses fertig sein. "Allerdings findet bereits ab 26. Juli unsere Kinderfreizeit statt. Die möchten wir schon in den neuen Räumen durchführen", sagt Haubeil. Daher wird der hintere Bereich, der für die Kinderbetreuung genutzt wird, auch zuerst fertiggestellt. "Für drei Wochen wird hier dann gespielt, gebastelt und getobt. Da wir aber auch mit den Kindern zu Mittag essen, sollte auch der Küchenbereich bis zu diesem Zeitpunkt fertig sein", erklärt Haubeil. Der Bauleiter sei aber guter Dinge.

Nicht nur die Kinderfreizeit gehört weiterhin zum Programm des Mehrgenerationenhauses des DRK. Das breite Angebotsspektrum für Kinder, Jugendliche, Senioren oder junge Mütter wird auch am neuen Standort umgesetzt. So zum Beispiel das Strickcafé, der Seniorentanztee oder der Französischkurs für Kinder. "Die Räume drüben in der Poststraße sind insgesamt größer, heller und offener, bieten sich für unsere Aktivitäten super an", sagt die Koordinatorin, "dennoch wird es eine Herausforderung, alles so unterzubringen, dass es optimal genutzt werden kann". Daher bespricht sie sich häufig vor Ort mit dem Bauleiter. Sauder erklärt, dass man hier aber auch Dinge umsetzen könne, die vorher nicht möglich waren. "Wir haben hier in der Kinderbetreuung mehr Möglichkeiten, durch eine andere Raumaufteilung." Organisatorisches Talent ist gefragt. "Es gibt noch einiges an Arbeit", sagt Haubeil. Bis zu dem endgültigen Einzug in die neuen Räume müssen DRK und Bauarbeiter noch kräftig zupacken. "Wir haben in den neuen Räumen andere Möglichkeiten"

Mario Sauder, DRK-Geschäftsführer