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Arbeiten am Überflieger auf 2021 verschoben

Verkehrsplanung : Warum am Überflieger 2021 gebaut wird

Der Bau einer Einfädelspur für den Überflieger wurde schon mehrfach verschoben, zuletzt von Oktober auf das kommende Frühjahr.

Die Bürger warten sehnsüchtig auf die 150 Meter lange Einfädelspur zur Autobahn A 8 am Zweibrücker Überflieger. In diesem Monat wollte der UBZ eigentlich damit anfangen, sie anzubringen. Doch statt einer Baustelle mit schwerem Gerät findet sich dort seit ein paar Wochen nur eine neue Markierung auf der Fahrbahn. Zufahrt zur Autobahn – Verboten für Radfahrer ist die Botschaft dieser Markierung.

Wie der UBZ auf Anfrage erklärt, handle es sich nicht um eine bauliche Verzögerung, sondern um eine bewusste Verschiebung des Baubeginns. „Wir haben uns, unter Abwägung der Wettersituation, bewusst dazu entschieden, erst im Frühjahr zu beginnen“, teilte die Behörde mit.

Insgesamt würde das Anbringen der Einfädelspur rund acht Wochen in Anspruch nehmen. Der Überflieger müsste für diese Zeit komplett gesperrt werden. „Die wenigsten hätten wohl Verständnis dafür, dass wir jetzt beginnen und dann aufgrund des Wetters die Bautätigkeiten einstellen müssten“, erklärt der UBZ seine Entscheidung. Wann genau der Bau nun im Frühjahr 2021 losgehen soll, ließ die Behörde unbeantwortet.

Die neue Markierung auf der Straßendecke ist übrigens eine verkehrsrechtliche Anordnung der städtischen Straßenverkehrsbehörde schon aus dem Mai 2019. Bislang wurde sie nicht angebracht, weil der UBZ nicht wusste, wann der Bau losgeht. Jetzt sei sie da, weil die Einfädelspurt sicher erst im nächsten Jahr kommen werde.