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Antrag: SPD will ZOB behalten, aber optisch aufwerten

Antrag: SPD will ZOB behalten, aber optisch aufwerten

Seit Jahren schon wird in Zweibrücken über das Für und Wider einer Umgestaltung oder sogar Verlegung des ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) am Alexanderplatz diskutiert. Jetzt unternimmt die SPD-Fraktion einen neuen Anlauf.

Fraktionschefin Sabine Wilhelm beantragt, das Thema auf die Tagesordnung der Stadtratssitzung vom 14. Mai zu setzen. Die SPD hält den ZOB für hässlich - insbesondere vor dem Hintergrund der gerade abgeschlossenen Neugestaltung des Alexanderplatzes und der Belebung der Oberstadt durch die beschlossene Nutzung der Ex-Kreissparkasse durch die Stadtverwaltung . Wilhelm formuliert dies so: "Das derzeitige Erscheinungsbild des ZOB entfaltet eine unbefriedigende räumliche Wirkung, die durch die Dimensionierung und die gestalterische Erscheinung der Überdachungskonstruktion ausgelöst werden. Besonders negativ wirkt sich hier aus, dass die Sichtachse vom Alexanderplatz auf das City-Outlet und die dahinter liegenden Gebäudekomplexe durch diese Überdachungskonstruktion erheblich eingeschränkt wird und somit für den Betrachter der Eindruck einer räumlichen Abgeschlossenheit entsteht."

Die SPD-Fraktion bittet deshalb die Stadtverwaltung, "unter Beibehaltung der Lage des ZOB eine funktionale und gestalterische Optimierung des Erscheinungsbildes des ZOB, insbesondere der Überdachungskonstruktion, zu prüfen." Dafür gebe es sicher auch Zuschüsse aus der Städtebauförderung.