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Angewandte Forschung als Markenzeichen

Angewandte Forschung als Markenzeichen

Professor Karl-Herbert Schäfer hat bereits mehrfach unter Beweis gestellt, dass auch an einer kleinen Hochschule Spitzenforschung möglich ist, beispielsweise im letzten Jahr, als ihm und seiner Arbeitsgruppe der international renommierte Martin-Wienbeck-Preis verliehen wurde.

Aktivitäten im Bereich der Angewandten Forschung zählen zunehmend zu den Markenzeichen der Hochschule (HS) Kaiserslautern. Besonders aktiv auf diesem Gebiet ist sicherlich Professor Karl-Herbert Schäfer, Studiengangleiter des Masterstudiengangs Applied Life Sciences, der eine ganze Reihe einschlägiger Forschungsprojekte und eine Arbeitsgruppe an der Hochschule leitet und koordiniert. Dabei hat Schäfer bereits mehrfach unter Beweis gestellt, dass auch an einer kleinen Hochschule Spitzenforschung möglich ist, beispielsweise im letzten Jahr, als ihm und seiner Arbeitsgruppe der international renommierte Martin-Wienbeck-Preis verliehen wurde.

Natürlich hat die zunehmende Reputation Zweibrücker Forschung beispielsweise auch zur Folge, dass deren Vertreterinnen und Vertreter inzwischen mit einer großen Regelmäßigkeit als Gastredner zu internationalen Tagungen und Kongressen oder an angesehene Universitäten eingeladen werden. Ein besonderes Highlight in diesem Zusammenhang ist gewiss die Einladung an Prof. Schäfer an die Vanderbilt University nach Nashville, Tennessee, wo er aktuell die neuesten Zweibrücker Forschungsergebnisse zum Thema "Darmmotilität" vorstellt. "Zweifelsohne ist es ein besonderes Erlebnis, an einer Eliteuniversität - noch dazu einer der besten der USA - unsere Arbeit präsentieren zu dürfen. Nicht zuletzt unterstreicht dies die internationale Anerkennung, die unsere Forschung inzwischen genießt", so Schäfer.

Selbstredend beschränkt sich Schäfers USA-Aufenthalt nicht nur auf das Halten eines einzelnen Vortrags. Vorher und nachher steht insbesondere die Diskussion weiterer konkreter Kooperationsmöglichkeiten mit den US-amerikanischen Kollegen im Vordergrund, wozu zum Beispiel auch ein projektbezogener Studierendenaustausch gehört. Neben der Vanderbilt University besucht Prof. Schäfer deshalb auch die University of Central Florida in Orlando, um mit Vertretern des dortigen Nanoscience Technology Centers entsprechende Gespräche zu führen. Dass insbesondere auch die Studierenden der Applied Life Sciences von den Forschungsaktivitäten und der zunehmenden internationalen Vernetzung profitieren, betont Professor Schäfer abschließend: "Die Studenten sind intensiv in unsere Forschungsprojekte eingebunden und für sie ist gerade auch das internationale Umfeld, in dem wir uns bewegen, das ideale Sprungbrett, sich für exzellente Forschungseinrichtungen und erstklassige Arbeitgeber zu qualifizieren."