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Feuerwehrfest Wattweiler: Am Sonntag wurde der Durst gelöscht

Feuerwehrfest Wattweiler : Am Sonntag wurde der Durst gelöscht

In Wattweiler wurde am Wochenende das Feuerwehrfest gefeiert.

(bav) Zweibrückens Bürgermeister Christian Gauf und Stadtfeuerwehrinspekteur Frank Theisinger waren am Sonntag nach Wattweiler gekommen, nicht nur, um mit der Freiwilligen Feuerwehr das beliebte jährliche Fest zu feiern, sondern, um ein neu angeschafftes Rettungsgerät zu übernehmen und gleichzeitig an die Wattweiler Löscheinheit weiterzugeben. Die Rede ist von einem hydraulischen Scheren-Spreizer, mit dem etwa Verunglückte aus Autowracks geschnitten, aber beispielsweise auch Türen geöffnet werden können. Christian Gauf sprach von einer bemerkenswerten und hervorragenden Anschaffung, in die der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wattweiler investiert habe und die normalerweise nicht zur Ausstattung des Fahrzeugs in Wattweiler gehöre. Auch Zweibrückens Feuerwehrchef zeigte sich beeindruckt, waren doch 5400 Euro zur Anschaffung des  Rettungsgerätes notwendig. Einstimmiger Tenor aller Beteiligten: Man sei froh, über die Technik zu verfügen, hoffe aber gleichzeitig sie nicht oft anwenden zu müssen. Daneben gab’s natürlich am heißesten Tag im Juni auch noch was zu feiern. Gelöscht werden musste dabei glücklicherweise nur ein spezieller Brand, den man auch als Durst bezeichnen könnte.

Auf dem Dorfplatz gegenüber dem Feuerwehrhaus hatte der Förderverein seine Zelte und Schirme aufgeschlagen und bereits zu Festbeginn um elf Uhr füllten sich die Sitzgelegenheiten und der Tresen am Getränkestand ob des mannigfaltigen Angebots an Speisen und Getränken. Bereits seit dem Jahr 1986 ist das Feuerwehrfest Tradition in Wattweiler und soll, so die Verantwortlichen des Fördervereins, insbesondere auf die Aktivitäten der Feuerwehr im Zweibrücker Ortsteil aufmerksam machen und natürlich auch Einnahmen für weitere Anschaffungen und Unternehmungen des Vereins ermöglichen. Viele Möglichkeiten biete die Feuerwehr Wattweiler auch für die Jugend und sei immer auf Nachwuchssuche. Interessierte könnten sich jederzeit im Floriansheim informieren.