AKW kommt nach Zweibrücken

Zweibrücken. Saarländische Unternehmer wollen ihre Zusammenarbeit mit ihren Kollegen in der Westpfalz intensivieren. Der von Ex-Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi geleitete Saarbrücker "Arbeitskreis Wirtschaft e.V." (AKW) hat deshalb Kontakt zur Wirtschaftsförderung der Stadt Zweibrücken aufgenommen, um Verbindungen in die Region Westpfalz zu knüpfen

Zweibrücken. Saarländische Unternehmer wollen ihre Zusammenarbeit mit ihren Kollegen in der Westpfalz intensivieren. Der von Ex-Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi geleitete Saarbrücker "Arbeitskreis Wirtschaft e.V." (AKW) hat deshalb Kontakt zur Wirtschaftsförderung der Stadt Zweibrücken aufgenommen, um Verbindungen in die Region Westpfalz zu knüpfen. Mit einer ersten gemeinsamen Veranstaltung am kommenden Donnerstag, 18. November, in Zweibrücken "wollen wir den Grundstein legen für eine Zusammenarbeit zum Nutzen aller AKW-Mitglieder und interessierten Unternehmen in der Westpfalz", informiert AKW-Geschäftsstellen- leiterin Stefanie Seger. Beginn ist um 18 Uhr bei Pallmann. Oberbürgermeister Helmut Reichling wird die angemeldeten Gäste begrüßen.Der Arbeitskreis Wirtschaft setzt damit seine Strategie fort, ein Netzwerk in der Großregion zu schaffen. Im Jahr 2003 wurde der AKW Luxemburg gegründet, 2009 wurde in Lothringen ein Kooperationspartner gefunden. Ein eigener AKW-Ableger wie in Luxemburg werde für die Westpfalz aber wohl "schwierig, weil wir hier keine Infrastruktur oder Büro haben" sagte Seger auf Merkur-Nachfrage. "Wir streben aber eine Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung in Zweibrücken an." Dem vor 28 Jahren gegründeten Saar-AKW gehörten vor allem kleine und mittelständische Unternehmer an. Diese hätten immer wieder den Wunsch geäußert, sich Richtung Westpfalz zu öffnen. "Die Veranstaltung läuft richtig klasse", freut sich Seger auch über die vielen Anmeldungen für den 18. November. Was ist das Hauptziel der AKW-Expansion? Seger: "Unser Slogan ist: ,Wir bringen Unternehmer in Kontakt', damit sie miteinander Geschäfte machen und ein Netzwerk aufbauen können." lf