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Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens stellt Mai-Zahlen vor

Gegenüber dem Mai 2018 : Gegen Trend: mehr Arbeitslose in Zweibrücken

In Pirmasens, Südwestpfalz und dem gesamten Agenturbezirk ist die Arbeitslosigkeit dagegen gesunken.

Nachdem bereits die Frühjahrsbelebung in den letzten drei Monaten zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit führte, hat sich im Mai die Zahl der Arbeitslosen in der Westpfalz noch einmal leicht reduziert. Der Rückgang gegenüber dem April fiel dabei allerdings schwächer aus als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre.

Die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens (umfasst die kreisfreien Städte Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken, die Landkreise Kaiserslautern, Kusel, Südwestpfalz sowie den Donnersbergkreis) zählte im Mai insgesamt 15 963 Arbeitslose. Das sind 58 Menschen bzw. 0,4 Prozent weniger als im April. Gegenüber dem Mai 2018 waren bei der Agentur für Arbeit und den Jobcentern 564 bzw. 3,4 Prozent weniger Arbeitslose gemeldet.

Die Arbeitslosenquote in der Westpfalz lag damit im Mai bei 5,6 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und 0,3 Prozentpunkte unter dem des Vorjahres-Mai.

Dabei verlief die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen etwas unterschiedlich. Bei der für die Arbeitslosenversicherung zuständigen Agentur für Arbeit waren im Mai 6089 Arbeitslose gemeldet. Das waren 113 bzw. 1,8 Prozent weniger als im April. Die Jobcenter, die Arbeitslose in der Grundsicherung (Hartz IV) betreuen, zählten 9874 Arbeitslose, 55 bzw. 0,6 Prozent mehr als im Vormonat.

In den vergangenen vier Wochen wurden dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit in der Westpfalz 796 Arbeitsstellen neu gemeldet. Das waren 115 weniger als im April und 335 weniger als im Mai des vergangenen Jahres.

„Mit den insgesamt 4922 gemeldeten Arbeitsstellen haben wir nach wie vor ein breites Arbeitsstellenangebot. Dieses bietet eine gute Plattform für die kommenden Monate.“, stellt der regionale Agentur-Leiter Peter Weißler fest.

Besonders im Blick habe die Agentur für Arbeit die Jugendlichen, die sich derzeit in Vorbereitungen für die Abschlussprüfung befinden. Einige werden auch in diesem Jahr nicht unmittelbar in den Betrieben übernommen werden können. „Auf diesen Jugendlichen liegt unser besonderes Augenmerk. Wir können die Unternehmen nur ermuntern, die gut ausgebildeten Fachkräfte ans Unternehmen zu binden, diesen die Chance zu geben, sich im Ausbildungsbetrieb weiterzuentwickeln und schon heute an morgen zu denken. Die Weiterbeschäftigung der ehemaligen Azubis ist der beste Garant dem Fachkräftemangel entgegenzutreten.“, appelliert Weißler an die Betriebe beim Übergang von jungen Menschen von der Ausbildung in den Beruf. „Für diejenigen, bei denen nach der Ausbildung eine Übernahme nicht möglich ist, bestehen mit dem vorhandenen Stellenangebot beste Chancen, kurzfristig eine neue Anstellung und damit Chance zu finden. Sie sollten sich frühzeitig mit uns in Verbindung setzen.“

In der Stadt Zweibrücken waren im Mai insgesamt 1040 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 59 beziehungsweise 5,4 Prozent weniger als im April und 51 bzw. 5,2 Prozent mehr als im Mai des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote ist damit von sechs Prozent im April auf nun 5,6 Prozent gesunken. Sie lag 0,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahresmonats. Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt in Zweibrücken sowohl einen Rückgang der Arbeitslosenzahl in der Arbeitslosenversicherung als auch in der Grundsicherung. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung zuständige Agentur für Arbeit im Mai 406 arbeitslose Menschen. Das waren 28 bzw. 6,5 Prozent weniger als im April. Beim Jobcenter waren im Mai 634 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 31 bzw. 4,7 Prozent weniger als im Vormonat.

Dem Arbeitgeber-Service wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus der Stadt Zweibrücken 74 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren elf weniger als im April und 29 weniger als im Mai des Vorjahres. Es befanden sich zum Zähltag noch 411 offene Stellen im Bestand.

Im Landkreis Südwestpfalz waren im Mai insgesamt 1856 Arbeitslose gemeldet. Das waren 37 bzw. zwei Prozent mehr als im April und 156 bzw. 7,8 Prozent weniger als im Mai des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote ist damit von 3,5 Prozent im April auf nun 3,6 Prozent gestiegen. Sie lag 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats. Dem Arbeitgeber-Service wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus dem Landkreis Südwestpfalz 61 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 38 weniger als im April und 49 weniger als im Mai des vergangenen Jahres. Damit befanden sich zum Zähltag noch 483 offene Stellen im Bestand.

Arbeitsmarkt Zweibrücken Mai Foto: SZ/Steffen, Michael

In der Stadt Pirmasens waren im Mai 2245 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 41 bzw. 1,8 Prozent weniger als im April und 175 bzw. 7,2 Prozent weniger als im Mai des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote ist damit von 10,9 Prozent im April auf nun 10,6 Prozent gesunken. Sie lag 0,9 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats.