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Agentur für Arbeit bekennt sich zum Standort Zweibrücken

Agentur für Arbeit bekennt sich zum Standort Zweibrücken

Saarbrücken/Zweibrücken. Ein klares Bekenntnis zum Standort Zweibrücken hat Heidrun Schulz (Foto: dapd) von der Bundesagentur für Arbeit abgegeben. Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland sagte gestern in Saarbrücken: "Niemand hat je einen Gedanken darüber verschwendet, den Standort Zweibrücken aufzulösen

Saarbrücken/Zweibrücken. Ein klares Bekenntnis zum Standort Zweibrücken hat Heidrun Schulz (Foto: dapd) von der Bundesagentur für Arbeit abgegeben. Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland sagte gestern in Saarbrücken: "Niemand hat je einen Gedanken darüber verschwendet, den Standort Zweibrücken aufzulösen."Allerdings bekräftigte Schulz Umstrukturierungspläne, die auch Zweibrücken betreffen könnten. So sollen Aufgaben, die bislang vor Ort erledigt werden, am Hauptstandort des Bezirks konzentriert werden. Der Kundenkontakt in Zweibrücken soll dadurch allerdings nicht beeinträchtigt werden: "Wir werden Arbeiten konzentrieren, die nicht direkt kundenrelevant sind."

Zwar werde durchaus über die Schließung von Kleinstgeschäftsstellen nachgedacht, das betreffe allerdings keinesfalls Zweibrücken. "Hier haben wir eine Größenordnung, bei der sich die Frage, ob dort zukünftig gar nichts mehr ist, nicht stellt."

Hintergrund für die Umstrukturierungen sind massive Einsparpläne der Agentur für Arbeit. Laut Schulz sollen in den kommenden Jahren bundesweit 10 000 bis 17 000 Stellen abgebaut werden. Grund dafür sind wiederum die schwierige Finanzlage sowie die guten Arbeitsmarktzahlen, die zu einer Verringerung der Fallzahlen bei der Arbeitsagentur geführt haben.

Als Konsequenz daraus soll die Zahl der Arbeitsagenturen in Deutschland von 178 auf 156 reduziert werden. Deshalb werde es in Zukunft auch auf Bezirksebene mehrere Zusammenlegungen geben, als Beispiel nannte Schulz einen künftigen Verbund "Pirmasens-Kaiserslauten oder Kaiserslautern-Pirmasens" (wir berichteten), zu dem dann auch der Standort Zweibrücken gehören wird. gda