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45 Prozent der Berechtigten holen Bildungspaket ab

45 Prozent der Berechtigten holen Bildungspaket ab

Zweibrücken. In den ersten fünf Monaten seit Bestehen wurden bisher 59 000 Euro für das Bildungs- und Teilhabepaket für bedürftige Kinder ausgegeben. Dazu kommen laut Stadt noch rund 20 000 Euro Verwaltungskosten. Rund 1150 Kinder in Zweibrücken haben einen Anspruch auf das Bildungspaket

Zweibrücken. In den ersten fünf Monaten seit Bestehen wurden bisher 59 000 Euro für das Bildungs- und Teilhabepaket für bedürftige Kinder ausgegeben. Dazu kommen laut Stadt noch rund 20 000 Euro Verwaltungskosten.Rund 1150 Kinder in Zweibrücken haben einen Anspruch auf das Bildungspaket. Seit der Einführung im April wurden in Zweibrücken 504 Anträge gestellt, informierte Martin Deller vom städtischen Sozialamt den Sozialausschuss des Stadtrats. Dahinter verbergen sich 767 Einzelanträge nach Zuschuss für Schulbücher, Mittagessen, Schulfahrten oder Mitgliedsbeiträge für Vereine.

"Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften in Zweibrücken geht zurück", berichtete Arge-Jobbbörse-Leiterin Edith Schaeffer-Klopf. Die "positive Tendenz" sei auf den Rückgang der Arbeitslosigkeit zurückzuführen. Im August gab es 1414 Bedarfsgemeinschaften, vor einem Jahr waren es noch 1537.

Der Sozialausschuss billigte dem Deutschen Roten Kreuz 5400 Euro und dem Verein Aktiv und mobil im Alter 576 Euro für die Unterhaltung von Altentagesstätten. Das DRK betreibt sieben, der Verein Aktiv und mobil eine in Rimschweiler. Das DRK erhält für das Demenzcafé Anno Dazumal im Mehrgenerationenhaus einen Zuschuss von 1920 Euro. Der Verein Lebenshilfe bekommt für die Betreuung behinderter Menschen einen Zuschuss von 2000 Euro.

Der Sozialausschuss billigte das Konzept für die Festlegung der angemessenen Kosten der Unterkunft. Auf der Grundlage neuer Daten hat die Stadt im Frühjahr neue Werte ermittelt. Die neuen Kosten werden zu Mehrausgaben für die Stadt führen. sf