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2G-Regel auf Weihnachtsmarkt Zweibrücken

Zweibrücker Traditionsveranstaltung : Weihnachtsmarkt kommt – mit 2G-Regel

Organisator Saberatzky hofft auf weitere Lockerungen, hält das Event derzeit aber nur so für finanzierbar.

Nach vielen Absagen im vergangenen und teilweise – Stichwort Stadtfest – auch in diesem Jahr, endlich einmal eine positive Ankündigung: In diesem Jahr wird der Zweibrücker Weihnachtsmarkt nicht ausfallen. Allerdings wird er auch nicht ganz so aussehen wie in vorherigen Jahren, denn: „Bei einem Gespräch mit der Stadtspitze haben wir uns gemeinsam darauf verständigt, dass nach aktuellem Stand der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nur mit der 2G-Regel sicher durchgeführt werden kann“, sagt Organisator Heiko Saberatzky vom Verein Kontrastbühne.

Zutritt zum Marktgelände bekommen (gemäß aktueller 26. CoBeLVO Rheinland-Pfalz) dann nur Personen mit entsprechendem 2G-Nachweis, die also entweder vollständig geimpft sind oder eine Bescheinigung ihrer Corona-Infektion vorzeigen können. Das betrifft sowohl die Standbetreiber, die Besucher als auch die Künstler. Sofern sie älter als elf Jahre sind. Das heißt natürlich auch, konkretisiert Saberatzky auf Merkur-Nachfrage, dass ungeimpfte Jugendliche grundsätzlich draußen bleiben müssen – „Alle ab Zwölf haben die Empfehlung, dass sie sich impfen lassen können und sollen“. Die Regeln seien nun einmal derzeit so. „Wenn wir Glück haben, fällt natürlich noch mehr bis November“, sagt Saberatzky. Das wäre natürlich ein Träumchen. Aber wir wissen alle nicht, wie sich die Zahlen weiter entwickeln.“

 Immerhin in Sachen Standort müssen sich die Besucher nicht neu orientieren: Der Weihnachtsmarkt findet an zwei Wochenenden statt, 3. bis 6. und 10. bis 12. Dezember (wochentags 17 bis mindestens 21 Uhr, am Wochenende von 11 bis mindestens 21 Uhr) und bleibt auf seinem ursprünglichen Platz, dem Alexanderplatz, der Alexanderstraße und der Vertiefung hinter der Alexanderskirche. Es sind bis zu 25 000 Personen auf dem Gelände erlaubt. Es wird umzäunt, um den Einlass der Besucher wegen der Einhaltung der 2G-Regel kontrollieren zu können. Grundsätzlich gilt dabei: Die Besucher – kleine wie große – müssen sich ausweisen können.

Auf dem Gelände selbst herrscht gemäß dem aktullen Konzept weder eine Masken- noch Abstandspflicht. Das wird jedoch Aufbau und Anzahl der Hütten sowie die Bühne kaum beeinträchtigen, meint Saberatzky.

Mit dem strengen Konzept wollen die Markt-Macher an erster Stelle die Gesundheit ungeimpfter Personen schützen, unterstreicht Saberatzky. Theoretisch wäre auch eine 3G-Regel möglich gewesen, so Saberatzky. Das wäre jedoch mit Schwierigkeiten an anderen Stellen verbunden gewesen: So müssten auf dem Gelände Abstände eingehalten und Masken getragen werden. „Dies wird sicherlich zu vorgerückter Stunde und entsprechendem Glühwein-Genuss kaum noch einzuhalten oder kontrollierbar sein.“

Kostenmäßig gebe es keinen Unterschied zwischen 2G oder 3G, da das Gelände auf alle Fälle umzäunt und der Einlass kontrolliert werden muss. Bei einer Veranstaltung nach 3G-Regel dürften allerdings etwa 30 Prozent weniger Hütten/Stände gestellt werden, um das Einhalten der Abstände zu sichern. Ebenso wäre der Einlass der Besucher zu begrenzen. Das würde die ganze Veranstaltung unrentabel machen.

 Zum Weihnachtsmarkt selbst sei zu sagen, dass er wie gewohnt stattfinden wird. Ebenso sei wieder ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geplant, für welches sich Interessierte gerne bei den Organisatoren melden dürfen.

Es sind auch noch einige wenige Standplätze zu vergeben. Ein entsprechendes Anmeldeformular findet man unter der Rubrik „Downloads“ auf der Webseite

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