Ortsbeirat Rimschweiler Mehrfamilienhäuser „Am Hirtengarten“

Zweibrücken · Stadtplaner Ehrmann hält 15 Bauplätze auf dem Gelände in Rimschweiler für möglich.

 Noch ist das Gelände bei der früheren Feurwehrbleibe von Rimschweiler (rechter Bildrand) ungenutzt. Hinter dem Baumbewuchs (oberer Bildrand) liegt der TuS Sportplatz.

Noch ist das Gelände bei der früheren Feurwehrbleibe von Rimschweiler (rechter Bildrand) ungenutzt. Hinter dem Baumbewuchs (oberer Bildrand) liegt der TuS Sportplatz.

Foto: Norbert Schwarz

So schnell wie nur irgend möglich wolle der Zweibrücker Stadtrat die planungsrechtlichen Schritte für das neue Baugebiet im Herzen von Rimschweiler einleiten. Mit diesem Beschluss bittet jetzt der stellvertretende Ortsvorsteher Klaus Fuhrmann, dieser leitete die jüngste Sitzung des Ortsbeirates Rimschweiler, Oberbürgermeister Marold Wosnitza, den Verwaltungsapparat entsprechend auf Touren zu bringen. 

Ja, gleich den anderen Stadtteilen, beispielsweise sei an dieser Stelle nur an Mittelbach-Hengstbach oder Oberauerbach erinnert, ist die Baulandnachfrage auch in Rimschweiler groß. „Interessierte Bürger gibt es, wir haben eine entsprechende Liste in der Schublade“, sagt Klaus Fuhrmann und freut sich zusammen mit den Ortsbeiratsmitgliedern über die jetzige Information darüber, welche Planungsmöglichkeiten es für das fast einen Hektar große Gelände zwischen dem Karree Vogesenstraße, Feldstraße und TuS-Sportplatz auf dem ehemaligen Schrottplatz gibt. Das städtische Bauamt jedenfalls hat sich in dieser Hinsicht bereits seine Gedanken gemacht, Stadtplaner Harald Ehrmann stellte dem Gremium Planalternativen dem Gremium vor.

Wegen der Planungsziele und der gegebenen Topographie sei es durchaus denkbar, dass das im Augenblick brachliegende Gelände, es befindet sich in Eigentum der Stadt, gegen die Vogesenstraße hin mit Mehrfamilienhäusern bebaut wird. Klaus Fuhrmann: „Eine solche Vorgehensweise würde dem Bedarf an Mietwohnungen in unserem Stadtteil Rechnung tragen, zugleich würden sich solche mehrgeschossigen Häuser ins vorgegebene Baubild der Vogesenstraße anpassen“.

Detailliert liegt noch keine Planung vor, zwei Alternativen zeigte allerdings Harald Ehrmann auf und konnte damit auch die Mitglieder des Ortsbeirates gewinnen. Über eine Stichstraße, deren Einmündungsbereich in der Vogesenstraße wäre, soll der weitere Geländebereich des unterhalb des Sportplatzes liegenden Areals erschlossen werden. Ehrmann geht davon aus, dass möglicherweise 15 Bauplätze insgesamt zu schaffen sind.

Der Bebauungsplan wird die Bezeichnung „Am Hirtengarten“ tragen. Der Name für die Erschließungsstraße zum eigentlichen Baugebiet steht auch schon fest. Die Ortsbeiratsmitglieder einigten sich auf „Im Hirtengarten“. Auf die Unterschiede zwischen „Am“ und „Im“ machte der stellvertretende Ortsvorsteher Fuhrmann aufmerksam. Ein Straßenzug dürfe nicht die gleiche Bezeichnung wie der Bauleitplan tragen. 

Eine neue Toilette bekommt das Dorfgemeinschaftshaus. Eine für alle Geschlechter, es wird als eine „Unisex-Toilette“ sein. Die Kosten für den Hotspot im Dorfgemeinschaftshaus wird sich die Vorortgemeinde künftig sparen. Von den Jugendlichen, welche sich im Jugendraum treffen, wird diese Möglichkeit wenig genutzt. Aus Mitteln des Vorortbudgets wurden die rund 415 Euro an Kosten bestritten, die stehen künftig für eine andere Verwendung  zur Verfügung. Der bestehende Vertrag soll zum Jahresende rechtzeitig gekündigt werden. Apropos Jahresbudget: Klaus Fuhrmann und die Ortsbeiratsmitglieder machen sich noch darüber Gedanken, wie die verbliebenen Mittel sinnvoll eingesetzt werden können.

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