Zum Finale groovten die Monkeys

Zweibrücken. Das Konzert der Groovin Moneys erreichte gerade seinen Höhepunkt, als Leadsängerin Jessica Frenzel am späten Samstagabend die Bühne betrat. Die Überraschung war perfekt: Trotz Babypause ließ es sich die 25-Jährige nicht nehmen, zum dritten Mal bei "Campingplatz meets music" dabei zu sein

Zweibrücken. Das Konzert der Groovin Moneys erreichte gerade seinen Höhepunkt, als Leadsängerin Jessica Frenzel am späten Samstagabend die Bühne betrat. Die Überraschung war perfekt: Trotz Babypause ließ es sich die 25-Jährige nicht nehmen, zum dritten Mal bei "Campingplatz meets music" dabei zu sein.Die 2007 gegründete Gruppe, die daraufhin zu einem Sextett wuchs, begeisterte ihre Zuschauer vor allem mit Duetten wie "It's raining men". Gemeinsam mit Katrin Seibert verwandelte Frenzel dabei die Gaststätte zu einem kleinen Hexenkessel. "Die Stimmung war einzigartig", schwärmte Bassist Daniel Oster. Besonders toll sei auf dem Campingplatz, dass die Gäste so richtig tanzten: "Ein Discofox geht hier immer." Das Repertoire der Band, zu der auch Michael Stichler (Gitarre), Harald Riegel (Percussions), David Iacolino (Schlagzeug) und Volker Nicola (Keybords) gehören, reicht von Soul, Funk, Disco über Pop bis hin zu Rock. "Die Party mit vielen groovigen Stücken steht dabei immer im Vordergrund", so der Musiker. Dabei covern die Groovin Monkeys unter anderem Lieder von Rosenstolz, Anastacia, Bryan Adams und Amy Winehouse, die fast jeder kennt und mitsingen kann. Was am Samstag nur für gut eine Stunde möglich war, soll ab Sommer wieder Normalität werden: Die beiden Frontfrauen greifen dann wieder von Anfang an gemeinsam zum Mikro.

Sichtlich zufrieden war Patrick Lang, Organisator der Campingplatz-Musikreihe: "Es wird auf jeden Fall im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben." Viel los war diesmal bereits beim Konzert am Freitagabend. Dirk "Nelly" Brill und Thomas Schneider brachten mit alternativem Gitarrenrock bis nach ein Uhr den Gastraum zum kochen. "Wir legen Wert auf fetzige Musik", betonte Schneider. Besonders wurden die beiden vom Publikum gefeiert, als sie "Still got the blues" von dem im Februar verstorbenen Gary Moore anstimmten.