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Zulassungsstellen der Südwestpfalz ab Montag normal geöffnet

Südwestpfalz : Kfz-Zulassung fährt am Montag wieder in Normalbetrieb hoch

Momentan wird in der Kreisverwaltung der Corona-bedingte Antragsstau aufgearbeitet.

Die Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises Südwestpfalz öffnet ab Montag, 13. Juli, wieder für den regulären Publikumsverkehr – unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen. Damit ist es allen Besuchern wieder möglich, ihre Dienstleistungen zu nutzen, ohne sich vorab anmelden oder Unterlagen abgeben zu müssen. In der laufenden Woche werden die noch vorliegenden Anträge abgearbeitet. Der Rückstand hat sich nach Angaben der Kreisverwaltung aufgrund des in den vergangenen Monaten wesentlich zeitaufwendigeren Abwicklungsverfahrens, oft unvollständig eingereichter Zulassungsdokumente „und der Tatsache, dass die Außenstelle der Zulassung bei der Stadtverwaltung Zweibrücken während der Corona-Krise keine Anträge für Bürger des Landkreises mehr bearbeitet hat“, aufgebaut.

Aufgrund der hohen Zahl der bereits eingereichten und noch abzuarbeitenden Anträge muss damit gerechnet werden, dass im Übergangszeitraum auf dem Postweg oder durch Einwurf eingereichte Anträge erst nach dem 13. Juli wieder ausgegeben werden können. Die Zulassungsstelle empfiehlt daher für alle neuen Anträge den regulären Publikumsverkehr ab Montag ohne Terminvergabe zu nutzen. Ab diesem Zeitpunkt wird das zeitaufwendigere Verfahren per Post wieder eingestellt.

Zudem ist die Stadtverwaltung Zweibrücken in der dort geführten Außenstelle der Zulassung des Landkreises zur ursprünglichen Zusammenarbeit zurückgekehrt. Seit Kurzem werden in Zweibrücken, so die Kreisverwaltung in Pirmasens, von der dortigen Verwaltung auch wieder Anträge für Landkreisbürger bearbeitet.

Die Erfahrung anderer Stellen bei Wiederöffnung nach vorheriger Terminvergabe zeigt, dass das Besucheraufkommen an den ersten Öffnungstagen die Tageskapazität überschreiten kann. Ist die Überlastung absehbar, müssen Anliegen gegebenenfalls auf den Folgetag verlegt werden. Der zu erwartende Ansturm wird auch zu Wartezeiten führen, warnt die Kreisverwaltung. Sie bittet die Bürger daher um Verständnis, in den ersten Tagen die Zulassungsstelle möglichst nur für dringende Angelegenheiten aufzusuchen.

Der einzuhaltende Sicherheitsabstand lässt nur eine geringere Besucherzahl zu. Um ihn einzuhalten, kann nur eine begrenzte Anzahl von Personen im Wartebereich Platz nehmen. Weitere Wartende müssen sich bis zum Einlass vor dem Eingang der Zulassungsstelle aufhalten. Der Zutritt in den Wartebereich kann nur dem Halter oder Bevollmächtigen gewährt werden. Notwendig ist das Tragen eines Mundschutzes. Zur Corona-Nachverfolgung werden zudem Name, Anschrift und Telefonnummer erfasst. Für die Führerscheinstelle gilt bis auf Weiteres das System der Terminvergabe.

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