Zünftige Kerwerede in Wiesbach

Wiesbach. "De Herbschd is do, de Wald wird bunt, in Wissbach geht's werre drei Da rund. Die Sunn die strahlt, die Musik is do, in Wissbach is werre jeder froh

Wiesbach. "De Herbschd is do, de Wald wird bunt, in Wissbach geht's werre drei Da rund. Die Sunn die strahlt, die Musik is do, in Wissbach is werre jeder froh." Vor vielen Zuhörer hauten Kathrin Buchmann und Oliver Türr gestern in Wiesbach tüchtig auf die Pauke, wussten viele Neuigkeiten in ihrer Kerwerede preiszugeben und ernteten zum Schluss ihres zünftigen Kerwedialogs rauschenden Beifall. Kerwenostalgie pur!Mädchen und Burschen mit schnatzen Kerwe-T-Shirts, die gab es allenthalben. Allein das mit dem normalerweise üblichen Kerwestrauß und dessen vielen bunten Bändern hatte nicht klappen wollen. "Denn war beschdimmd die Arwedd dodemet zu viel", meinte einer der Zuhörer auf dem Platz vor dem Wiesbacher Sportheim, wo sich gestern bei herrlichem Spätsommerwetter die Kathrin und der Oliver ans Wiesbacher Kerwevolk wandten. "De Wissbacher Hof macht heit es Esse, es Faschde, das kannsche grad emol vegesse!" Tatsächlich sorgten Claudia Kiefer und Christina Arenth-Rubly erneut für einen köstlichen Kerweschmaus in vielen Variationen. Fußballer-Boss Emil Mayer hatte allen Grund zum Strahlen, weil auch in zweiter Auflage die Zusammenarbeit mit dem Landgasthaus im Sportheim glänzend klappte und lauter zufriedene Gäste das Haus verließen. Auch Neuigkeiten über die Fußballer gab es in der Kerwerede. Etwa dass der "Benni" jetzt wieder von Lambsborn zurück ist und als Trainer die Kicker wieder in die Erfolgsspur bringen will. Vom fehlenden Rasenplatz war die Rede und den HWCW-Mädels, den Mitgliedern des "Hetzenden-Würstchen-Clubs-Wiesbach", die sich bei Heimspielen stets um die Würstchen-Grillstation kümmern und so die Vereinskasse aufbessern. cos