Zeitung als Bote für Zweibrücken

Mit seinem Projekt „Zeitungspaten“ möchte der Pfälzische Merkur der Tageszeitung an Bildungseinrichtungen einen festen Platz geben. Jetzt hat Helmut Reichling, Professor an der Zweibrücker Fachhochschule, für die FH-Bibliothek ein Jahresabo abgeschlossen.

Die meisten lokalen Nachrichten gibt es nur in einer Tageszeitung. Sie ist deshalb auch ein Aushängeschild für die Kommune. Deshalb hat Professor Helmut Reichling auch der Bibliothek der Fachhochschule in Zweibrücken ein Jahresabo des Pfälzischen Merkur spendiert. "Hier gibt es viele Studenten, die nicht aus unserer Gegend kommen", erklärt der frühere Zweibrücker Oberbürgermeister. Diese könnten in der Zweibrücker Zeitung nun lesen, in "welch einer schönen Stadt sie studieren". Reichling hofft, dass die jungen Menschen sich dann auch die Zeit nehmen, ihre Umgebung näher kennenzulernen und die zahlreichen und vielfältigen Angebote vor Ort auch nutzen. Ziel sei es, die Verbindung zwischen Stadt und Campus weiter auszubauen.

Für die Zeitungslektüre nimmt sich der ehemalige Politiker viel Zeit. Als Erstes liest er morgens den Lokalteil des Merkur, dem er seit vielen Jahren nun schon die Treue hält. Selbstverständlich informiere er sich auch überregional und studiert ausführlich die Wirtschaftsberichte. Zum Schluss kämen dann die "bunten Seiten" dran. "Oft entnehme ich auch Anregungen für meine Vorlesungen", sagt Reichling. Merkur-Geschäftsführer Christian Maron bedankte sich bei Reichling für die Spende und unterstrich die Bedeutung einer Zeitungspatenschaft, von der die Studenten sehr profitieren würden. Ein Gesamtüberblick über die Nachrichten und eine gute Allgemeinbildung seien sehr wichtig. Bibliotheks-Leiterin Marion Straßer freut sich, dass ihr Bestand nun "um eine wichtige Zeitung" bereichert wird. Es handele sich schließlich um ein Presseorgan, das über die Region berichte. Der Merkur werde von den Studenten täglich gelesen.

Das unterstreicht auch Samini Saruanantharajah, die sich derzeit auf Klausuren vorbereitet. Die 24-Jährige stammt auch Nordrhein-Westfalen. Wie ihre Kommilitonin Sanaa Khalil informiert sie sich sonst über Online-Medien. Beide interessieren sich vor allem für Politik. Gerade die jüngsten Ereignisse in der Ukraine und der Türkei hätten sie sehr bewegt. Neugierig sind sie auf die neue App des Pfälzischen Merkur, der in den nächsten Tagen sowohl für Apple als auch für Android erhältlich sein wird.

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Zur PersonHelmut Reichling wurde 1952 in Zweibrücken geboren. Er studierte Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaft. 1981 übernahm er die Leitung des Familienunternehmens, einer Stahlgroßhandelsfirma. Heute ist er deren alleiniger Inhaber. 1994 wurde er als Professor an die Zweibrücker Fachhochschule berufen. Von 2003 bis 2012 war Reichling, der verheiratet ist, Oberbürgermeister von Zweibrücken. Danach kehrte er zur FH zurück. nob

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Auf einen BlickDas Projekt "Zeitungspaten" des Pfälzischen Merkur sucht Menschen aus der Region, die einer Schule ihrer Wahl, vielleicht sogar ihrer ehemaligen Schule, der sie sich noch verbunden fühlen, ein Jahr lang ein Abonnement des Pfälzischen Merkur finanzieren. Der Pfälzische Merkur richtet auf seine Kosten eine kleine Leseecke für die Schüler ein. Weitere Infos beim Pfälzischen Merkur, Hauptstraße 66 in Zweibrücken, Telefon (0 63 32) 80 00-12 oder -14. red