„Wir wollen Stimmung zaubern“

Urig, anheimelnd, vertraut, besonders stimmungsvoll. Noch weitere Attribute träfen uneingeschränkt für den beliebten Contwiger Weihnachtsmarkt vor dem neuen Rathaus zu.

Was der Zauber für den Weihnachtsmarkt in der Dorfmitte der größten Ortschaft im Schwarzbachtal ausmache? Nun, die vielen Besucher auf dem nicht allein von Einheimischen geschätzten Weihnachtsmarkt hatten dafür allesamt die gleiche Antwort parat: Es sei das ganz besondere Weihnachtsflair, welcher dieser Markt ausstrahle. Dazu die rustikalen Holzbuden, allesamt mit handwerklichem Geschick von Meisterhand hergestellt, das Unterhaltungsprogramm und die exzellente Bewirtung durch die Vereine.

Ortsbürgermeister Karlheinz Bärmann, der am Samstag in den frühen Abendstunden schon vor großer Kulisse mit launigen Worten den Markt eröffnete, sieht das ebenso: "Wir wollen Stimmung zaubern, Menschen miteinander ins Gespräch bringen und uns darüber freuen, wenn auch künftig Groß und Klein zu diesem Weihnachtsmarkt pilgern, weil dieser allein schon vom Ambiente her viel zu bieten hat." Der ins kleine Budendorf integrierte "Streichelzoo" ist dabei ebenso ein Plusfaktor wie etwa das große Musikensemble vom Musikzug der VT Contwig , das mit schmissigen Klängen, mit viel Schwung und Elan die Besucher in Feierlaune brachte. Ja, es sei insbesondere ein Weihnachtsmarkt, bei dem Wert auf eine herzhafte Verpflegung gelegt wird, sagen die Verantwortlichen und verweisen darauf, dass alle Besucher sich darüber freuen, alte Bekannte zu treffen oder neue Kontakte zu knüpfen. Marktbesucher Bernd Sefrin: "Wenn man sieht, welchen Zuspruch dieser Weihnachtsmarkt mit seiner gesamten Ausstrahlung gerade auf die Jugendlichen hat, dann muss man sich einfach mitfreuen." Gestern am frühen Abend hatten zudem die Kinder ihren großen Tag, weil da nochmals für alle der Nikolaus kam. Weihnachtszaubereien waren zudem für die Kinder angesagt und mit Einbruch der Dunkelheit sorgte Loretta Hüther aus Winterbach mit ihrem Trommelteam dafür, dass von der Abendkälte niemand etwas spürte.