Wieder Eiszeit in Zweibrücken

Zweibrücken. Nach einem halben Jahr ist es am Samstag wieder so weit: Die Zweibrücker Eisarena öffnet mit einer Eisdisco. "Die Disco ist unser absolutes Highlight", sagt Hallenbetreiber Thorsten Winter (Foto: voj)

Zweibrücken. Nach einem halben Jahr ist es am Samstag wieder so weit: Die Zweibrücker Eisarena öffnet mit einer Eisdisco. "Die Disco ist unser absolutes Highlight", sagt Hallenbetreiber Thorsten Winter (Foto: voj). Rund 600 Gäste von Saarbrücken bis Landau oder Kaiserslautern kommen samstags in die Eisarena auf dem Flugplatz-Gelände, um bei heißen Rhythmen auf dem kalten Eis ihre Runden zu drehen."In diesem Jahr hat der DJ seinen Platz in der Mitte der Eisfläche", nennt der zweite Hallenbetreiber Dieter Feth eine Neuerung gegenüber den Vorjahren. Die beiden gehen schon in die sechste Saison als Betreiber der Eisarena. "So lange hat nach der kanadischen und amerikanischen Zeit noch keiner die Eishalle betrieben", betont Winter. Auch wenn die Besucherzahl in der vergangenen Saison "leicht rückläufig" gewesen sei, schauen sie zuversichtlich in die Zukunft.Aber im sechsten Jahr kämen sie um die erste Preiserhöhung ihrer Betreiberzeit "nicht herum", sagt Winter. "Die Energiepreise sind seitdem gewaltig gestiegen. Und die Energiepreise machen ein Drittel unserer Kosten aus." So steigt der Eintrittspreis des öffentlichen Laufs um 50 Cent auf 3,50 Euro für Kinder und 4,50 für Erwachsene. Eisdisco fünf Euro.Am "bewährten Angebot" (Winter) werde festgehalten. Neben der Eisdisco samstags von 19 bis 23 Uhr auch noch der Seniorenlauf montags (zehn bis zwölf Uhr, der Familiennachmittag mittwochs (14 bis 17 Uhr) oder die Ladies Night freitags (20 bis 22 Uhr). Während der Laufzeit ist wie bei den Spielen des Eishockey-Clubs das Bistro in der Eishalle geöffnet. Die Spiele sind auch der Grund, warum in der Eisarena schon im September die Eiszeit beginnt. Winter: "Die meisten Besucher kommen von November bis März." Der stellvertretende Vorsitzende des EHC, Steffen Bruck ist zufrieden mit der Zusammenarbeit. "Wir können uns über die Möglichkeiten nicht beklagen." Wobei Dieter Feth feststellt, dass alle Sportler - die Eishockeyer und die Eiskunstläufer - zu ihrem Recht kommen und Eiszeiten neben dem öffentlichen Lauf bekommen.