Wieder ein wahrer Besuchermagnet

Der Besucherstrom zum Hitscherhof war auch dieses Wochenende wieder groß. Zu tausenden kamen die Gäste von überall her. Vor allem bei vielen Amerikanern ist das Fest auf dem Hitscherhof seit Jahren beliebt.

Das Hitscherhoffest lockt jedes Jahr die Besucher in Scharen an, darunter Amerikaner aus dem gesamten südwestdeutschen Raum. Aber auch die Menschen aus der Region pilgerten ebenso gern zum riesigen Markttreiben, das trotz der 80 Händler von seinem familiären Flair nichts eingebüßt hat.

Auch dieses mal war der Hitscherhof für tausende wieder das Ziel. Wie viele es letztendlich waren, weiß niemand so genau. Selbst Juniorchef Daniel Fischer zuckt mit den Schultern. "Wir erheben ja keinen Eintritt, deshalb sind alle Angaben nur Schätzwerte." Die für Ordnung sorgenden Sicherheitsdienste wollen allein zum Auftakt mehr als 5000 Autos gezählt haben.

Der Land- und Kreativmarkt des Hitscherhofes ist ein Augenschmaus. Ein Meer von Kürbissen in allen Farben und Variationen lockt, der Kunstmarkt in den alten Stallungen ist prächtig herausgeputzt, Kunstwerke aus Heu und Stroh fallen dem Flaneur ins Auge.

Ein wunderbarer Markt, lobt Wilhelm Matheis aus Rodalben und versucht, seine Antiquitäten in englischer Sprache an den Mann oder die Frau zu bringen. Matheis arbeitete bei den US-Amerikanern und als Trödler kommt ihm das zugute.

Seit zehn Jahren ist auch Manfred König als Verkäufer mit dabei. Der Holzmacher aus Thaleischweiler-Fröschen hat kleine Spänchen, mit denen ein Kaminfeuer entzündet werden kann, im Angebot. Die Kontaktpflege ist wichtig für ihn. König verteilt Zettel, wo die Abgabe von ofenfertigem Brennholz angeboten wird. "Manche kommen noch fünf Jahre später und rufen an. ,Hann se noch Holz?' heiße es dann und Manfred König hat. Sohn Michael Emanuel demonstriert derweil, welche Knochenarbeit am Spalter dahinter steckt. Für die Saarbrücker Agnes und Hermann Bärmes ist das Hoffest ein zauberhafter Ort, Sonja Keimel aus Busenberg gefällt vor allem der Kunstmarkt . Sie schwärmt von der Atmosphäre. Die hat es auch Tanja Kaufmann aus Landstuhl, die mit ihren beiden Enkeln kam, angetan.

Dass das Verzehrangebot riesig ist und sich dabei vieles um den Kürbis dreht, versteht sich von selbst. Ganz zu schweigen von den Riesenkürbissen, die Daniel Fischer im Hofinnern zur Zier aufgebaut hat und die für viele Besucher ein beliebtes Fotomotiv darstellen.