Wenn das Proben zur Gaudi wird

Die Geburtsstunde des Käshofer Laientheaters war schon 1985. Seitdem sind die Hobby-Mimen in ihrem Element. Am ersten Weihnachtsfeiertag feiert ihr neuestes Stück „Opa, es reicht!“ Premiere.

Menschen zum Lachen zu bringen, ihnen Stunden ausgelassener Freude mit mimischer Laienspielkunst zu bereiten, das machen die Bühnenakteure um Karl Hoffmann seit mehr als 30 Jahren. Auf dem diesjährigen Spielplan steht erneut eine Komödie. Bereits der Titel ist vielversprechend und zielführend zugleich: "Opa, es reicht!"

Es ist ein Bauernschwank und das Leben auf einem Bauernhof wird einmal mehr im Rampenlicht stehen. "Für solche Stücke haben wir ja vortreffliche Personen", meint Wolfgang Schwenk, der wie Hoffmann, Klaus Marhöfer oder Edith Schneider und Lore Marhöfer von Anfang an dabei ist. Nein, die "Luft" sei bei keinem, auch nach 30 Jahren noch nicht, raus, erklären die Laienspieler und Andreas Kopp, der wie Petra Vollmar, Kerstin Schneider oder Andreas Mohrbach längst zum Stammteam der Laienspielgruppe zählt, weiß auch warum: "Allein schon das monatelange Proben ist jedesmal eine Gaudi, da haben alle ihren Spaß."

Um diese Aussage zu erhärten, macht Andreas, den alle im Ort "Kuno" rufen, eine kreisförmige Geste über den langen Tisch, um den alle Mitwirkenden sitzen. Da ist Weihnachtsgebäck mitgebracht worden, schneidet Hoffmann frisches Bauernbrot auf und Käse und Wurst liegen bereit. Von den Getränken ganz zu schweigen, die Skala reicht vom Doppelkorn bis zum Glühwein. Längst wird den Handlungen für die drei Akte inzwischen der Feinschliff gegeben. Deshalb sind fast täglich Proben angesagt.

Bereits jetzt gibt es keine Eintrittskarten gibt es mehr für den Auftritt am 14. Januar. Zur Premiere am ersten Weihnachtsfeiertag und am 7. Januar (jeweils im Dorfgemeinschaftshaus) sind allerdings noch welche zu haben. Edith Schneider ist unter der Telefonnummer (0 63 37) 18 06, montags bis samstags von zehn bis 15 Uhr für Kartenbestellungen zu erreichen. Als Geschenk für unter dem Weihnachtsbaum bestünde also noch die Chance, betont die Vorverkaufsleiterin.