Weihnachten wird turbulent

Rimschweiler. Familie Hüther, genauer das Ehepaar Gerda und Wilhelm, sind alteingesessene Einwohner von Rimschweiler. Die beiden älteren Herrschaften sind Ruheständler und lassen es seit 2001 "etwas ruhiger angehen"

Rimschweiler. Familie Hüther, genauer das Ehepaar Gerda und Wilhelm, sind alteingesessene Einwohner von Rimschweiler. Die beiden älteren Herrschaften sind Ruheständler und lassen es seit 2001 "etwas ruhiger angehen". Und das ändert sich auch nicht über die Weihnachtstage: "Ruhe und Besinnlichkeit der Adventszeit, das gefällt uns beiden sehr", sagt Gerda Hüther, die im Haus des Ehepaars schon reichlich weihnachtliche Dekoration verteilt hat. Und auch um den Weihnachtsbaum kümmert sich die 60-Jährige jedes Jahr gern: "Zwei bis drei Tage vor dem heiligen Abend wird der Baum bei uns aufgestellt, von Holzschmuck über Strohsterne biszur Lichterkette bekommt daran alles seinen Platz."Am Abend des 24. Dezember selbst sind die Hüthers allerdings nicht zu Hause. Dann besuchen sie ihren Sohn, die Schwiegertochter und den jetzt 20 Monate alten Enkel in Limbach. "Nach dem Kirchgang gibt es abends bei uns jedes Jahr Raclette", so Wilhelm Hüther. Dann, vor der Bescherung, stimmen seine Frau und die Schwiegertochter - beides begeisterte Chorsängerinnen - gerne auch ein paar Weihnachtslieder an. Das gehört für die evangelische Familie dazu. Für den pensionierten Stahlbauschlosser Wilhelm Hüther fällt auf den zweiten Weihnachtstag immer noch ein weiterer Grund für feierliche Stimmung: sein Geburtstag. Der 67. wird es in diesem Jahr sein und die Hüthers freuen sich auf viele Freunde und Bekannte, die dazu eingeladen wurden. "Über die Feiertage ist das hier immer ein ganz schöner Trubel", erklärt Gerda Hüther, deren Geburtstag sich dann am 10. Januar auch noch anschließt. Der "Feiermarathon" macht zwar viel Arbeit, das Ehepaar freut sich aber trotzdem immer auf Weihnachten. Gerda Hüther fasst zusammen: "Das schönste daran ist, wenn alle gesund sind und kommen können."