"Weihnachten wird spontan"

Zweibrücken. "Was wir an Weihnachten machen, das wissen wir noch nicht so genau." Diese Antwort gibt Olaf Schütz aus Zweibrücken auf die Frage, wie er mit seiner Frau den 24. Dezember verbringen wird. Der 57-jährige technische Angestellte bei den Stadtwerken gibt generell nicht viel auf Planungen, die lange im Voraus entworfen werden

Zweibrücken. "Was wir an Weihnachten machen, das wissen wir noch nicht so genau." Diese Antwort gibt Olaf Schütz aus Zweibrücken auf die Frage, wie er mit seiner Frau den 24. Dezember verbringen wird. Der 57-jährige technische Angestellte bei den Stadtwerken gibt generell nicht viel auf Planungen, die lange im Voraus entworfen werden. "Solche Pläne kann man oft nicht einhalten und ist dann maßlos enttäuscht", sagt Schütz. Seine Frau Vera stimmt zu: "Wir haben schon vor, in der Weihnachtszeit vor allem viel Zeit zusammen zu verbringen, was wir aber wann und wie unternehmen, das planen wir spontan." Zur Auswahl stehen vielerlei Dinge, denn die Eheleute Schütz genießen durchaus die angenehmen Seiten der Adventszeit: "Wir gehen gerne auf Weihnachtsmärkte, wenn sie nett gemacht sind und wandern gerne und viel", so Olaf Schütz, der auch die selbst gebackenen Kekse seiner Frau in den höchsten Tönen lobt. Die Flexibilität des Ehepaars ist zum Teil auch ihren Berufen geschuldet, bei denen Schichtdienste zu Dienstplan-Absprachen mit den Kollegen verpflichten. "Schon öfter kam es vor, dass einer oder auch beide an Feiertagen arbeiten mussten, da gewöhnt man sich gewisse Rituale ab", erklärt Vera Schütz, die als Saunameisterin in Zweibrücken arbeitet. Zu Hause hat die 55-Jährige die Wohnung bereits dezent weihnachtlich dekoriert, ein gemütliches Kaminfeuer taucht das Wohnzimmer abends in angenehme Wärme.Einen Weihnachtsbaum wird es beim Ehepaar Schütz nicht geben, sagen sie: "Wozu auch, wenn wir noch nicht wissen, ob wir überhaupt hier sein werden?", so Olaf Schütz. Seine Frau und er campen leidenschaftlich gerne so würde das Ehepaar auch gern mal die Weihnachtstage verbringen. "Leider sind die Stellplätze in dieser Zeit zu", so Schütz. Aber auch in Zweibrücken werde man sich wohl fühlen: "Was feines kochen, nicht dem Einkaufsstress verfallen, die Schwiegereltern besuchen", daraus, so Olaf Schütz, wird Weihnachten wohl im Jahr 2008 bestehen. Und Ehefrau Vera ergänzt: "Mit unseren Freunden wollen wir an einem der Feiertage gerne noch wandern gehen." ihi