Wasserspielplatz öffnet seine Tore

Der Wasserspielplatz beim Contwiger Freibad soll einen Namen bekommen. Die Bürger sind aufgerufen, Vorschläge zu machen. Für das Privatklinik-Projekt in Hornbach hat der Verbandsgemeinderat weitere Planungsschritte beschlossen.

Offiziell eröffnet wurde der Contwiger Wasserspielplatz bereits vorigen Oktober. Die erste Saison startet am Samstag, 16. April, kündigte Bürgermeister Jürgen Gundacker (SPD ) gestern Abend im Verbandsgemeinderat Zweibrücken-Land an. "Der Eintritt am ersten Tag ist frei."

Doch der Wasserspielplatz und das Freibad sollen auch einen Namen bekommen. Gundacker rief die Bürger auf, Vorschläge bei der Verbandsgemeinde-Verwaltung einzureichen. Unter allen Einsendungen werde eine Familien-Jahreskarte verlost. Der Rat wählt dann aus den Vorschlägen den Namen heraus.

"Wir wollen die Vorhaben in Hornbach weiter positiv begleiten", erklärte Gundacker. Das gelte aktuell beim Umbau des Oberbeiwalderhofes zu einer psychosomatischen Privatklinik. Neben der Klinik mit 50 Betten plant der Investor einen Patientengarten in der Talaue Richtung Mauschbach. "Das Ganze wird ein Anziehungspunkt für die Region", sagte Gundacker.

Im Mai 2015 wurde die Änderung des Flächennutzungsplans in dem Bereich Richtung Mauschbach beiderseits der L 478 in zwei Verfahren aufgeteilt. Gestern Abend wurde die Teilung wieder aufgehoben. "In dem Plan ist genau definiert, was dort hinkommt", erklärte Dirk Strang vom Planungsbüro West. Auf der einen Seite ist ein Sondergebiet Markt mit nahversorgungsrelevantem Sortiment ausgewiesen. Der Supermarkt ist bereits eröffnet. Auf der anderen Seite ist ein Sondergebiet Privatklinik mit Patientengarten festgelegt.

Bisher konnte die Verbandsgemeinde Kredite zur Sicherung der Liquidität bis höchstens fünf Millionen Euro nehmen. Bedingt durch eine Rückerstattung von Gewerbesteueranteilen aus dem Zef-Gebiet (Flugplatzgelände-Zweckverband) und Investitionen in den Ortsgemeinden sei der Rahmen nicht mehr ausreichend, sagte Gundacker. Deshalb schlug er eine Erhöhung des Höchstbetrags auf neun Millionen Euro vor - der Rat stimmte zu.

Nach der Feststellung der Jahresabschlüsse für die Abwasserbeseitigung und das Wasserwerk wiederholte Gundacker, dass die Verbandsgemeinde die Gebühren erstmals nach 16 Jahren im kommenden Jahr erhöhen werden. Über die Höhe wird der Werkausschuss beraten.