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Ortsgemeinderat Kleinsteinhausen: Wartehäuschen soll saniert werden

Ortsgemeinderat Kleinsteinhausen : Wartehäuschen soll saniert werden

Bei einem Termin mit der ADD will die Gemeinde ihre Vorstellungen erläutern.

(cos) Das Ende des Ortsdurchfahrten-Ausbaues in Kleinsteinhausen rückt wieder ein Stückchen näher. Demnächst soll ein weiterer Ausbauabschnitt fertig werden. Restarbeiten laufen im Augenblick bei der Anbindung der L 477 aus Kleinsteinhausen kommend in Richtung L 478 oben beim Kapellchen. Der Fahrbahnteiler bei der dortigen Landstraße 478, die Großsteinhausen mit Bottenbach verbindet, ist weitgehend fertiggestellt, an den Bürgersteigen wird noch gearbeitet. Ein weiteres Bushäuschen soll in dieser Woche noch gestellt werden. Die Sanierung kommt in die Gänge.

Der Erhalt der uralten Unterstellmöglichkeit oberhalb des Ortes liegt nicht allein Ortsbürgermeisterin Martina Wagner am Herzen. Das noch handgefertigte Wartehäuschen ist jedoch in die Jahre gekommen und muss dringend saniert werden. Martina Wagner zum Pfälzischen Merkur: „Im Augenblick wissen wir allerdings nicht, ob sich unsere Vorstellungen durchsetzen lassen. Es ist halt einiges an diesem markanten Gebäude wieder auf die Reihe zu bringen, wie jeder ohne weitere Fachkenntnisse feststellen kann. Das Walmdach ist sehr brüchig. Wie die Beschaffenheit des Gebälks ist, kann man nicht direkt beurteilen, weil eine hölzerne Innenverschalung keinen direkten Blick auf den Dachstuhl zulässt. Neue Dachziegeln sind wohl gleichfalls notwendig und die Dachrinnen sind ebenfalls brüchig und deshalb dringend erneuerungsbedürftig. Es gibt ein Sandsteinfundament. Das müssen wir freilegen uns sanieren. Das Oberflächenwasser wie das Dachwasser hat an bestimmten Punkten die Bausubstanz unterspült. An diesen Punkten besteht gleichfalls Handlungsbedarf. Deshalb sind wir alle sehr gespannt darauf, wie sich unsere Gesprächspartner von der ADD beim Erörterungstermin geben.“

Auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite kommt ein neues, moderneres Wartehäuschen zu stehen. Dieses wird 6300 Euro kosten. Für das Schaffen der Unterstellmöglichkeit erhält die Ortsgemeinde einen Zuschuss in Höhe von 2500 Euro.

Nicht ganz ausreichend sind die Haushaltsmittel um Risse in verschiedenen Dorfstraßen zu schließen. Betroffen sind der Bottenbacher Weg, die Buchheckenstraße, Frankenstraße und Schillerstraße. Insgesamt werden 2500 laufende Meter geschlossen. Im Etat sind an Straßenunterhaltungskosten 1500 Euro eingeplant, Für die Rissebeseitigung müssen jedoch 2600 Euro aufgewendet werden. Die restlichen Mittel werden deshalb über einen Nachtrag bereitgestellt.

Damit ein Bauherr seine Bauwünsche realisieren kann, muss der Bebauungsplan „Scheuerwald“ aus dem Jahr 1964 modifiziert werden. Der Bauherr hat alle Kostgen zu tragen. Am Gebietscharakter (Wohngebiet) wird sich nichts ändern. 40 Prozent des Baugrundstücks dürfen überbaut werden.