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Wanderweg trägt Namen des letzten Zweibrücker Herzogs

Wanderweg trägt Namen des letzten Zweibrücker Herzogs

Bechhofen. Großes Lob zollte am Freitagabend der Ortsgemeinderat dem Konzept für die Bechhofer Wanderwege, das von einer örtlichen Arbeitsgruppe ausgearbeitet wurde. Einzelheiten stellte Bernd Forsch (SPD) vor. So gibt es auf der Gemarkung der Gemeinde zwei Rundwanderwege

Bechhofen. Großes Lob zollte am Freitagabend der Ortsgemeinderat dem Konzept für die Bechhofer Wanderwege, das von einer örtlichen Arbeitsgruppe ausgearbeitet wurde. Einzelheiten stellte Bernd Forsch (SPD) vor. So gibt es auf der Gemarkung der Gemeinde zwei Rundwanderwege. Der bereits ausgeschilderte Herzog Karl II August-Weg trägt das Symbol der Karlsberg-Brauerei und führt an der kürzlich abgebrannten Hütte des Pfälzerwald-Vereins vorbei. Dessen Homburger Ortsgruppe möchte den Weg zu seiner "Hausstrecke" machen. Der Bergmannspfad führt auf die Sickinger Höhe nach Käshofen. Die Strecken sind Teil eines Gesamtkonzeptes das den Titel "Wandern im Pfälzer Mühlenland" trägt. "Ein Weg kostet 10 000 Euro", informierte Forsch. Dabei sind die Infotafeln, Bänke und Tische eingerechnet. Für die Investition, die Bechhofen betreffen, gibt es einen Zuschuss in Höhe von 55 Prozent. Der Rest werde von der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land bezahlt. Für die Wanderwege ist eine Fibel wie ein Internetauftritt geplant.Fertig ist auch die Schleife des pfälzischen Teils des Jakobsweges. Es gibt auch bereits Stempel für die Pilgerpässe. Einzig eine Tafel fehle in Bechhofen noch. Das SPD-Ratsmitglied mahnte: "Die Betreuung der Wege muss auch in Zukunft gesichert sein." Hierüber müsse der Rat in einer der nächsten Sitzungen diskutieren. "Die frühere Vorgehensweise war nicht in Ordnung", kritisierte Forsch. So seien die Beschilderungen nicht mit den Betroffenen wie Forst, Landwirten oder Jägern abgestimmt worden. Als Beispiel nannte er eine 300 Jahre alte Eiche, an der ein Brett mit extrem lange Schrauben befestigt war: "Die wird so bestimmt keine 400 Jahre alt." Bewegung ist auch in Sachen Dorfmitte gekommen. "Der Zuschuss in Höhe von 80 000 Euro wird vom Land gewährt", berichtete Ortsbürgermeister Paul Sefrin (CDU). Damit kann der Umbau des Kuhstalls des früheren Anwesens Bold beginnen. Vorgesehen sind eine physiotherapeutische Praxis und öffentliche Toiletten. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 230 000 Euro. nob