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Wanderer auf den Spuren der Geschichte

Wanderer auf den Spuren der Geschichte

Bechhofen. Tourismus und Naherholung werden in Bechhofen groß geschrieben. Die herrliche Lage am Fuß der Sickinger Höhe zwischen Homburger Wald und westpfälzischer Moorlandschaft ist hierfür geradezu geschaffen. Seit einigen Wochen gibt es auf der Gemarkung der Gemeinde zwei neue Rundwanderwege. Der bereits ausgeschilderte Herzog-Karl-II

Bechhofen. Tourismus und Naherholung werden in Bechhofen groß geschrieben. Die herrliche Lage am Fuß der Sickinger Höhe zwischen Homburger Wald und westpfälzischer Moorlandschaft ist hierfür geradezu geschaffen. Seit einigen Wochen gibt es auf der Gemarkung der Gemeinde zwei neue Rundwanderwege. Der bereits ausgeschilderte Herzog-Karl-II.-August-Weg trägt das Symbol der Karlsberg-Brauerei und führt an der abgebrannten Hütte des Pfälzerwald-Vereins vorbei. Auf den Spuren des letzten Zweibrücker Herzogs entdecken die Wanderer die Ruinen der ehemaligen Schlossanlage und die früheren Gärten am Karlsbergweiher. "Waldparkplätze bieten sich als Einstiegspunkte für eine Wanderung an", informiert Ortsbürgermeister Paul Sefrin. Der Weg ist 15 Kilometer lang und bietet mehrere Einkehrmöglichkeiten. Der Bergmannspfad führt auf die Sickinger Höhe nach Käshofen und verbindet die Orte mit Rosenkopf, Wiesbach und Kleinbundenbach in Richtung "Homburger Gipfel".Die Strecken sind Teil eines Konzeptes, das den Titel "Wandern im Pfälzer Mühlenland" trägt. Ein Weg kostet 10 000 Euro. Dabei sind die Infotafeln, Bänke und Tische eingerechnet. Für die Investition, die Bechhofen betreffen, gibt es einen Zuschuss von 55 Prozent. Der Rest werde von der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land bezahlt. Fertig ist auch die Schleife der nördlichen Route des pfälzischen Teils des Jakobsweges. Der sogenannte "Pilgerpfad" führt von der Lambsborner Straße zur Dorfmitte und dann auf den Berg hoch. Es gibt bereits in der örtlichen Bäckerei und im Laden in Dorfzentrum die Stempel für die Pilgerpässe. Ausgewiesen wurden die Wanderwege von einer Arbeitsgruppe, an der sich Bernd Forsch, Peter Sauer, Bruno Neumann, Bernd Knerr, Wolfgang Agne und Dieter Höhle beteiligten. "Im Frühjahr wird es eine offizielle Einweihung der Strecken geben", gibt der Ortsbürgermeister bekannt.