Vom Regen in die Sonne

Zweibrücken. Der Freitag und Samstag verliefen relativ kühl und feucht in Zweibrücken, garstiges Herbstwetter zum Herbstmarkt. Die Leute ließen sich abschrecken und blieben zu Hause. Die Händler auf dem Herzogplatz blieben damit weitgehend unter sich. Schmucke luftige Kleider zu duften Preisen führten sie im Angebot, vergebens

Zweibrücken. Der Freitag und Samstag verliefen relativ kühl und feucht in Zweibrücken, garstiges Herbstwetter zum Herbstmarkt. Die Leute ließen sich abschrecken und blieben zu Hause. Die Händler auf dem Herzogplatz blieben damit weitgehend unter sich. Schmucke luftige Kleider zu duften Preisen führten sie im Angebot, vergebens.Am Samstagabend dann plötzlich Stimmengemurmel über dem Herzogplatz: Unter einem Zelt saßen Gäste und Mitglieder der Werbegemeinschaft bei deren Sommerfest auf dem Herbstmarkt eng beisammen und ließen sich's gut gehen bei Gegrilltem und reichlich Getränken. Sie schlugen dem Wettergott ein erfrischend gemütliches Schnippchen.

Der Trödelmarkt am Goetheplatz mit leichten Lücken, aber mit gefälligen Angeboten. Am Kasperlzelt auf dem Schlossplatz wenig Bewegung.

Der Sonntag zog mit Sonnenschein auf und verhieß einen schönen Tag. Besucher stellten sich ein, die Herbstmarktmeile zwischen Gestüt und Rathaus füllte sich, der Umsatz ging in die Höhe, die Stimmung der Händler taute auf. Enrico Virgulto, mit Olivia im Arm, verschlug die Liebe von Karlsruhe nach Zweibrücken. "Meine Frau Ida sucht irgendetwas, so kamen wir heute her. Das Wetter ist ja auch ganz gut, der Mensch muss ja einmal am Tag ins Freie."

Die zwei Kinderkarussells kamen nur selten in Gang, sie glänzten eher durch musikalische Einlagen als durch Drehungen.

Sabine Robine aus Thaleischweiler war mit ihrer Freundin Judith Mantei aus Maßweiler unterwegs: "Wir sind wegen der Pferdetage hier, ich liebe Pferde."