Voller Einsatz nur vor der Theke

Der Förderverein Dorfgemeinschaft Battweiler organisiert alle zwei Jahre das Dorffest. Dieses Wochenende ist es wieder soweit gewesen. Allerdings war nicht alles Eitel Sonnenschein. Der Vorsitzende Sebastian Bayer klagt über zu wenige Helfer.

Feiern ja, sich in die Helferschar einreihen - eher nein. Sebastian Bayer ist Vorsitzender des Fördervereins Dorfgemeinschaft Battweiler . Einer Art von Ortskartell, dem alle Dorfvereine angehören. In diesem Jahr gab es allerdings ernsthafte Probleme: Es fehlte an freiwilligen Händen. Es sei verdammt schwierig für die Dorffesttage ausreichend Mitstreiter zu gewinnen, sagt Vorsitzender Bayer . Am Samstagabend, eine Stunde vor Mitternacht, war niemand mehr zum Küchendienst bereit.

Mit einer Notbesetzung konnten sich Sebastian Bayer und einige wenige Gleichgesinnte gerade noch über die Runden retten. In der Hoffnung, dass es im übernächsten Jahr mit dem Helferwillen wieder bessern wird. Im nächsten Jahr gibt es kein Dorffest. Nicht wegen Helfermangel, sondern weil dann auch wieder im Nachbardorf Winterbach ein solches Fest gefeiert wird. Sebastian Bayer : "Wir hatten schon früher die Regel, dass wir in Battweiler nicht feiern, wenn drüben in Winterbach gefeiert wird. Letztes Jahr starteten wir nach längerer Pause einen Neuanfang und wollten wieder in die Gänge kommen. Dieses Jahr sind wir ganz normal an der Reihe gewesen und nächstes Jahr dann werden wir pausieren. Das reicht sicher zur Regeneration und dann sind vielleicht doch mehr Helfer bei der Sache, was dem Fest gewiss nicht abträglich wäre." Fußballer, Feuerwehr und Straußmädels und Straußbuben stellten sich diesmal in den Dienst der Sache.

Am Sonntag gab es zudem Unterstützung von der SPD . Die organisierten die Zubereitung des Afrikanerrollbratens über dem Grillfeuer. Die Nachwuchsband Katana sorgte am Samstag für eine großartige Stimmung in Battweiler . Sie habe es sehr gut verstanden, das Publikum ins Geschehen miteinzubeziehen, lobte Bayer den Auftritt der jungen Musiker. Am Sonntagmorgen dann waren die Blasmusiker vom Musikverein Niederauerbach auf dem Festplatz vor dem Dorfgemeinschaftshaus und der Konrad-Loschky-Halle zu hören. Reichlich Kuchenspenden hatte es gegeben. Damit war auch der Sonntagnachmittag mit Kaffee und Kuchen gerettet.