Vier Bewerber für Wallhalben

Wallhalben. Für die Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallhalben am 30. Oktober gibt es vier Kandidaten. Das hat gestern Abend der Wahlausschuss festgestellt. Neben Amtsinhaber Berthold Martin haben sich Peter Sprengard (Einzelbeweber), Jörg Juner (SPD) und Sascha Wagner (NPD) beworben. Martin, der als Einzelbewerber von der FWG unterstützt wird, ist 55 Jahre alt

Wallhalben. Für die Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallhalben am 30. Oktober gibt es vier Kandidaten. Das hat gestern Abend der Wahlausschuss festgestellt. Neben Amtsinhaber Berthold Martin haben sich Peter Sprengard (Einzelbeweber), Jörg Juner (SPD) und Sascha Wagner (NPD) beworben.Martin, der als Einzelbewerber von der FWG unterstützt wird, ist 55 Jahre alt. Seit 1999 ist der FWG-Politiker Ortsbürgermeister in Wallhalben. Bereits zwei Mal wurde er in diesem Amt bestätigt. Seit 2003 leitet der dreifache Familienvater auch die Geschicke der Verbandsgemeinde. In seiner Freizeit treibt Martin gerne Sport. So fährt er unter anderem mit seinem Fahrrad durch die Südwestpfalz.

Der 49-jährige Diplom-Verwaltungswirt Peter Sprengard tritt ebenfalls als Einzelbewerber an. Ob er von seiner Partei (CDU) unterstützt wird, ist noch nicht entschieden. Sprengard war bis Oktober letzten Jahres Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Wallhalben. Er arbeitet bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Landstuhl, wo er die Kasse leitet. In Wallhalben lebt der gebürtige Landstuhler seit 1989.

Jörg Juner wurde von der SPD einstimmig als Bürgermeisterkandidat nominiert. Der 44-Jährige arbeitet als Industriemeister und Pilotmann bei den Kaiserslauterer Opelwerken für Motorenwiederaufbereitung.

Alle vier werden damit rechnen müssen, dass sie nach der Wahl höchstens zwei Jahre das Amt des Bürgermeisters bekleiden dürfen. So ist die von der Kreisverwaltung Südwestpfalz beschlossene Verkürzung der Amtszeit des neu zu wählenden Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Wallhalben auf zwei Jahre rechtmäßig. Dies hat das Verwaltungsgericht Neustadt mit Beschluss vom 16. September in einem Eilverfahren entschieden. "Die Entscheidung ist allerdings noch nicht rechtskräftig", erklärt eine Sprecherin des Gerichts. So könne die Verbandsgemeinde noch Beschwerde einlegen. Hierzu wollte sich der zuständige Mitarbeiter der Verwaltung gestern noch nicht äußern. Das Gericht verweist in seiner Begründung auf die durch das KomVwRGrG (Landesgesetz über die Grundsätze der Kommunal- und Verwaltungsreform) eingeräumte Befugnis, abweichend von der Regelung der Gemeindeordnung eine kürzere Amtszeit als acht Jahre festzusetzen. Sinn dieser Regelung sei es, eine "Aufblähung des Verwaltungsapparates bei Gemeinden, mit deren Auflösung nach der gesetzgeberischen Zielsetzung zu rechnen sei, zu verhindern und damit auch finanzielle Ressourcen zu schonen".