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Viele fleißige Hände für den Generationenplatz

Viele fleißige Hände für den Generationenplatz

Ein Frühjahrsputz war jetzt beim Generationenplatz in Käshofen angesagt und mehr als ein Dutzend Helfer kamen, um den Platz wieder in Ordnung zu bringen – darunter fast alle Ratsmitglieder.

Öffentliche Einrichtungen verursachen Arbeit. Das war auch den Verantwortlichen bekannt, als sie sich für das Schaffen des Generationenplatzes in Käshofen entschieden. Ortsbürgermeister Karl Hoffmann hatte jetzt zu einem Arbeitseinsatz eingeladen und mehr als ein Dutzend Helfer kamen - die Ratsmitglieder fast vollzählig vorn weg. Aber auch andere Bürger und Kinder waren zur Stelle, um zu helfen.

"Es war uns klar, dass dieser Platz auch Arbeit verursacht. Ganz normale Unterhaltungsarbeit, aber auch solche, die durch andere Umstände verursacht wird, wie beispielsweise das teilweise Fortschwemmen des Wegebelags durch sintflutartige Regenfälle im Herbst letzten Jahres. Das haben wir jetzt alles wieder in Ordnung gebracht und viele Zusatzarbeiten darüber hinaus." Ortsbürgermeister Karl Hoffmann freute sich vor allem darüber, dass der Rat fast vollzählig zum Arbeitseinsatz erschien. Das Bekenntnis für diesen Platz mit seiner vielfachen Nutzungsmöglichkeit sei schließlich in überzeugender Mehrheit ausgesprochen worden und das zeige sich auch jetzt bei den Arbeiten, die es auch künftig geben wird.

"Wir machen das ja nicht für uns, es ist für die Allgemeinheit und insbesondere die Kinder", meint Andreas Kopp, der wie Wolfgang Schwenk oder Egon Gilbert den "Blaumann" überstreifte, um zupacken zu können. So musste beispielsweise der Brunnensumpf von grundauf gereinigt werden. Dort hatten sich Ablagerungen angesammelt, die mit Eimern nach oben geschafft und so beseitigt wurden. "Damit müssen wir wohl in jedem Frühjahr rechnen und wenn im Herbst kräftige Regenschauer den Belag des Fußweges wegschwemmen, dann können wir das auch nicht so liegen lassen, sondern müssen alles wieder in Ordnung bringen", sagt Andreas Kopp. Gerd Müller , im beruflichen Alltag mit finanziellen Transaktionen beschäftigt, sieht im Arbeitseinsatz eine gute Gelegenheit zum Abschalten und bringt sich als Ratsmitglied-Neuling ebenso wie Bernd Grimm gern im Kreis der Helfer ein. Gleiches gilt für Claudia Schmidt, die sich ums Pflanzen von Bodendeckern kümmert, damit künftig die Hänge am Platz nicht so rasch verunkrauten können. Viel gelacht wurde wie immer bei der Arbeit und für einen deftigen Imbiss sorgte wieder Karl Hoffmann.