Verstehen, wie man Zeitung macht

Wallhalben/Zweibrücken. Vier Wochen lang haben zwei achte Klassen der Regionalen Schule Wallhalben den Merkur im Unterricht analysiert. Die rund 45 Schülerinnen und Schüler nahmen teil bei "Zeitung macht Schule"

Wallhalben/Zweibrücken. Vier Wochen lang haben zwei achte Klassen der Regionalen Schule Wallhalben den Merkur im Unterricht analysiert. Die rund 45 Schülerinnen und Schüler nahmen teil bei "Zeitung macht Schule". Dieses Projekt des Pfälzischen Merkur soll jungen Leuten Interesse am Lesen einer Zeitung vermitteln und erklären, wie ein solches Produkt überhaupt entsteht. Vier Wochen lang stand deshalb "Zeitung" auf dem Stundenplan der Klassen 8a und 8b der Lehrerinnen Eva Winter und Waltraud Volz. "Wir haben den PM gemeinsam gelesen und einzelne Artikel zusammen durchgearbeitet", so Winter. Dass zum Abschluss des Projektes ein Besuch von Merkur-Chefredakteur Michael Klein auf dem Programm stand, bot den Jugendlichen die Gelegenheit, noch offene Fragen zum Thema fachkundig beantworten zu lassen. So wurde dann auch direkt drauflos gefragt, kaum dass die Stunde begonnen hatte: Woher der Name Merkur eigentlich stammt, wie lange man an einer Zeitungsausgabe arbeitet oder wer die Bilder dafür liefert - Klein hatte viel zu erklären, beschrieb den Eleven, wie Redaktion und Druck sowie Auslieferung und Anzeigenverkauf funktionieren. Und auch auf die Frage der 14-jährigen Melanie Gerlinger, "Was machen Sie, wenn mal gar nicht passiert?", konnte Klein eine eindeutige Antwort liefern: "Gar nichts gibt's nicht", so der Journalist. Irgendetwas sei immer los. Maurice Flickinger wollte wissen, was denn passiert, wenn einmal falsche Informationen im Blatt stehen. Und Klein beschrieb das dafür gedachte Instrument der Richtigstellung. So ging es weiter, die Schulstunde reichte kaum aus: Von sich sollte Michael Klein ebenso erzählen wie davon, wie viele Menschen es zum Zeitung machen brauche. Mit dem Schlussgong war zu Kleins Freude dann klar: "An Interesse am Thema Zeitung mangelt es den Lesern von morgen nicht."