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Verkehrsverein: Bahnverbindung nicht abschreiben

Verkehrsverein: Bahnverbindung nicht abschreiben

Zweibrücken. Der Verkehrsverein Zweibrücken setzt sich weiter für die Reaktivierung der Schienenverbindung nach Homburg ein. "Wir lassen uns da nicht entmutigen", betonte der Vorsitzende Jürgen Lambert bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Er vermutet, dass die saarländische Umweltministerin Simone Peter (Grüne) bei ihrer Absage nicht eigenmächtig gehandelt habe

Zweibrücken. Der Verkehrsverein Zweibrücken setzt sich weiter für die Reaktivierung der Schienenverbindung nach Homburg ein. "Wir lassen uns da nicht entmutigen", betonte der Vorsitzende Jürgen Lambert bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Er vermutet, dass die saarländische Umweltministerin Simone Peter (Grüne) bei ihrer Absage nicht eigenmächtig gehandelt habe. Lambert: "Die Ablehnung ist nur ein Punkt im Pokerspiel zwischen Saarland und Rheinland-Pfalz." Zu den Punkten, die die Stadt touristisch weiterbringen sollen, zählt Lambert auch das Landgestüt. Mit der modernen Besamungsstation (wir berichteten) entwickele sich der Teil Zucht gut. Allerdings bedürfe es dringend des Konzepts für die Gesamtanlage, um auch den touristischen Bereich voranzubringen. Mit dem Fastnachtsumzug organisiere der Verkehrsverein weiter "einen Pluspunkt" in der Stadt. Gerade in den beiden letzten Jahren seien viele Menschen nach Zweibrücken gekommen. Ein Problem ist die Straßenreinigung nach dem Umzug. "Das können wir auf Dauer nicht bezahlen. Da benötigen wir die Hilfe der Stadt." Die Reinigungskosten bescheren dem Umzug einen Verlust. Eine Änderung beim Ball des Verkehrsvereins kündigte Thilo Huble an (wir berichteten). Mit dem saarpfälzischen Wirtschaftsklub und eventuell einem weiteren Partner werde der Ball "auf eine breitere Basis" gestellt. Zudem zieht die Veranstaltung von der Fasanerie in die Festhalle um und wird von der Vorweihnachtszeit in den September oder Oktober verlegt.sf