1. Pfälzischer Merkur
  2. Zweibrücken-Land

Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land muss Feuerwehrhäuser ausbauen

Hauptausschuss Zweibrücken-Land : Mehrere Feuerwehrhäuser sind für die neuen Fahrzeuge zu klein

In Dietrichingen ist deshalb wohl sogar ein Neubau oder Umzug erforderlich.

„Es muss dafür gesorgt werden, dass die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer vor und nach den Einsätzen in den Feuerwehrhäusern in Sicherheit arbeiten können“, wies Architekt Alexander Blanz in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses des Verbandsgemeinderats Zweibrücken-Land auf die Vorschriften der Unfallkasse hin. In einigen Gebäuden sei es so eng, dass die Wehrleute nicht aussteigen könnten, wenn die Wehr wie geplant ein neues Fahrzeug bekommt.

Das hätten Stellproben ergeben, berichtete Blanz. Dabei seien auch weitere „Engpässe“ in den Gebäuden festgestellt worden. Auch wenn sich die Einheiten mit den Umständen „arrangiert“ hätten. Ein Problem sei, dass die Gebäude oft an Dorfgemeinschaftshäuser angebaut seien. Für Dietrichingen, Großsteinhausen und Riedelberg sieht das Feuerwehrkonzept der Verbandsgemeinde kurzfristig vor, neue Fahrzeuge anzuschaffen. Deshalb sollte Blanz die Situation in den drei Orten untersuchen, erklärte Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker (SPD).

In Dietrichingen reicht die Größe von 5,5 mal 10 Meter nicht aus. Auch deshalb reiche das Feuerwehrhaus nicht mehr aus. „Da muss eine andere Lösung gefunden werden.“ Entweder ein Neubau oder die Unterbringung in einem leerstehenden Gebäude, kündigte Gundacker an.

Wie bei den übrigen untersuchten Gebäuden soll der Bauausschuss im September mit den örtlichen Feuerwehrleuten und den Ortsgemeinden die Situation vor Ort in Augenschein nehmen und dann entscheiden. Björn Bernhard (CDU) dauert das zu lange. „Wenn die Situation in Dietrichingen so ist wie geschildert, müssen wir gleich entscheiden!“

Der Beigeordnete Thomas Hohn (FDP) merkte an, dass er schon vor vielen Jahren ein Gebäudekonzept gefordert habe. Dem sei der Rat in der Vergangenheit nicht gefolgt. „Wir müssen nach der Vorplanung das Büro Blanz mit der Projektplanung beauftragen“, erklärte Gundacker. Dem Vorschlag stimmten alle Ausschussmitglieder zu. Ebenso wurde einstimmig beschlossen, dass das Fahrzeugkonzept, um ein Gebäudekonzept zu erweitern.

Bei den Feuerwehrhäusern in Großsteinhausen und Riedelberg hat Architekt Blanz auch einige Mängel erkannt. Aber bei der Untersuchung würden über 50 Prozent der notwendigen Punkte erreicht. So reiche in Großsteinhausen die Eingangshöhe nicht, in Riedelberg ist die Fahrzeughalle zu schmal, erläuterte Blanz.