Vandalen wüten weiter in Bechhofen

Bechhofen. Noch sind die letzten Spuren der Vandalen in Bechhofen nicht beseitigt (wir berichteten), da muss Ortsbürgermeister Paul Sefrin erneut Auswüchse registrieren. So wurden vor kurzem die Bepflanzungen vor dem Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege herausgerissen

Bechhofen. Noch sind die letzten Spuren der Vandalen in Bechhofen nicht beseitigt (wir berichteten), da muss Ortsbürgermeister Paul Sefrin erneut Auswüchse registrieren. So wurden vor kurzem die Bepflanzungen vor dem Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege herausgerissen. "Außerdem haben Unbekannte versucht, den Seiteneingang des Dorfgemeinschaftshauses auszuhebeln", berichtet Sefrin im Gespräch mit dem Merkur. Zudem wurde vor dem Gebäude mit einem Beil versucht, einen Zigarettenautomaten aufzubrechen. Ein weiterer versuchter Aufbruch eines solchen Automaten wurde an der Ecke Hoch- / Beethovenstraße festgestellt. "Ich habe alle Fälle der Polizei gemeldet", sagt der Bürgermeister. Resultat: Nach einiger Zeit sei ihm jedes Mal ein Brief der Staatsanwaltschaft ins Haus geflattert, wonach kein Täter festgestellt worden sei. Neben der blinden Zerstörungswut seien in den vergangenen Monaten auch vermehrt Wohnungseinbrüche in der Gemeinde zu verzeichnen. Bechhofen beklage einen Schaden durch Vandalismus in Höhe von rund 2500 Euro im Jahr. Die verbogenen Schilder am Wegweiser für Wanderer würden bis 10. April ausgetauscht, wenn die neuen Wanderwege offiziell eingeweiht werden. nob