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Rat von Großsteinhausen macht den Weg frei: Urnenbestattung unter Bäumen

Rat von Großsteinhausen macht den Weg frei : Urnenbestattung unter Bäumen

(cos) Dem  allgemeinen gegenwärtigen Bestattungstrend folgend, ebnen jetzt auch die Ratsmitglieder von Großsteinhausen den Weg für die Urnenbestattung unter Bäumen. Ein entsprechendes Bestattungsfeld bei den Bäumen nahe der Friedhofshalle wird dafür ausgewiesen.

Den Einbau der Urnenröhren werden die Helfer in Eigenleistung vornehmen, weil damit wesentliche Kosten eingespart werden können. 

Das Unternehmen für Bestattungsbedarf Weiher aus Freiburg wird die Spezialröhren liefern, die einmal Aschekapseln oder Überurnen aufnehmen. Aus einem Bronzeguss werden die Verschlusskappen bestehen. Geburts- und Sterbedatum  der Beigesetzten können angebracht werden. Die Ratsmitglieder sprachen sich für dieses Bestattungssystem aus. In zwei Halbkreisen sollen die Bestattungsröhren im Erdreich eingelassen werden. Für die Baumbestattung wurde der Gebührensatz auf 1260 Euro festgesetzt. Einschließlich Grabpflege werden es 2100 Euro sein. Diese wird von der Ortsgemeinde übernommen. Die Beschriftungsgebühr fällt zusätzlich an. Sie soll rund 50 Euro betragen.

Rund eine halbe Million Euro wird die Ortsgemeinde ins Erneuern des Wirtschaftsweges zum Marienthaler Hof aufbringen. Den Arbeitszuschlag erhielt die Firma Otto Jung aus Sien. Das Straßenbauunternehmen ist bekannt. Acht Firmen hatten sich insgesamt um den Auftrag beworben.

Am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat die Gemeinde bereits in der Vergangenheit erfolgreich teilgenommen. Sie wird es auch weiterhin versuchen. Einstimmig sprachen  sich die Ratsmitglieder für eine erneute Teilnahme aus.

2000 Euro wurden dem Kindergarten von der Round-Table-Gruppe Zweibrücken zugesprochen. Die Spende wurde begrüßt und angenommen. Mit der Spende soll heilpädagogisches Spielzeug angeschafft werden. Der Sportreiter Steffen Hauter, Mitglied der Round-Table-Gruppe, stellte die Weichen für diese Spende. 

Im Bereich der Ohmbach soll nach bekannten Vorgaben der Naturschutzbehörde ein Waldrefugium ausgewiesen werden. Auf Dauer kann die sonst übliche Waldbewirtschaftung in diesem Bereich dann nicht mehr vorgenommen werden. Allerdings, die aus der Nutzung herausgenommene Waldfläche wird dem gemeindlichen Ökokonto gut geschrieben. Bei nachfolgenden Eingriffen in Natur und Landschaft kann dann über dieses Ökokonto ein Ausgleich vorgenommen werden.